AFBW geht an die Öffentlichkeit

Auftaktveranstaltung spricht Unternehmer direkt an

Mit der Auftaktveranstaltung am 5. März markierte die neu gegründete Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg (AFBW) den Beginn ihrer operativen Tätigkeit. Erstmals trat der neu gegründete Verein an die Öffentlichkeit, um bei den zahlreich in Denkendorf versammelten Unternehmern für die Bildung eines Clusters, der engen Verzahnung von Forschung und Industrie zu werben.

Nach der unkonventionellen Begrüßung durch den Vorsitzenden der AFBW, Christoph Larsen Mattes, referierte Dr. Stegmaier, ITV Denkendorf, über die Zielsetzung des Vereins und Vorschläge, welche Forschungsgebiete sich anböten.

Für die Geschäftsführung der Allianz, die vom Landesverband der baden-württembergischenIndustrie übernommen wurde, verdeutlichte dessen Hauptgeschäftsführer, Wolfgang Wolf, die Notwendigkeit der Vernetzung und Kooperationsanbahnung von Unternehmen sowie Einrichtungen der wirtschaftsnahen Forschung, Dienstleistungsanbietern und unterstützenden Organisationen im Kompetenzfeld faserbasierter Werkstoffe. Dies gelte nicht nur für die Textilindustrie, sondern insbesondere auch für benachbarte Branchen.

Peter Josef Jeuk, Geschäftsführer des Vereins Mikrosystemtechnik Baden-Württemberg unterstrich vor dem Hintergrund der bisher mit 300 Akteuren gesammelten Erfahrungen im Cluster Mikrosystemtechnik, dass die AFBW auf dem richtigen Weg sei und hob die Vorteile für alle Beteiligten hervor.

Die anschließende Diskussion zeigte, dass die Arbeitsschwerpunkte auf jene Forschungsfelder gelegt werden, die den zukünftigen Mitgliedern der AFBW wichtig sind. Der Gastgeber, Prof. Dr. Heinrich Planck warb abschließend darum, den Verein durch Beitritte zu stärken und mit Leben zu füllen.