AI Fashion Konferenz MCBW 2020

Die erste Konferenz zu Mode und künstlicher Intelligenz findet am 12. November 2020 von 15:00 bis 17:00 Uhr als virtuelle Veranstaltung statt.

AI Fashion Conference November 2020
Foto: © Responsive Fashion Institute

Hinter AI Fashion steht das Responsive Fashion Institute, das die Konferenz ursprünglich für den 12. März im Ehrensaal des Deutschen Museums in München geplant hatte.

Die Gründerin des Instituts, Juliane Kahl plädiert für eine stärkere Verbindung zwischen Mode- und Technologiebranche, um den aktuell disruptiven Veränderungen in der lokalen wie globalen Modebranche zu begegnen. Auch wenn das Thema KI im Modefeld/Modekontext bereits seit geraumer Zeit präsent ist, geht es in der Konferenz darum, gängige Mythen über künstliche Intelligenz aufzuklären und die praktischen Auswirkungen technologiegetriebener Lösungen in der Modebranche entlang der Wertschöpfungskette zu untersuchen. „Unser Ziel ist es, die Bedenken und Vorbehalte gegenüber KI zu nehmen und die Bereitschaft zu schaffen, damit zu arbeiten. So dass schließlich die so generierten Daten und Algorithmen für mehr Transparenz, Zirkularität und Nachhaltigkeit innerhalb der Mode genutzt werden“, so Juliane Kahl.

Die virtuell stattfindende Konferenz ist der erste Schritt, um einen Dialog zwischen Mode-, Technologie- und Wissenschaftsgemeinschaft herzustellen, den Austausch von Know-how und Erfahrungen zu ermöglichen und um ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wofür KI anwendbar und wozu sie fähig ist.

Eine hochkarätige, internationale Expertengruppe diskutiert die aktuellen Chancen, Potenziale und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz in ihren unterschiedlichen Anwendungsformen im Modebereich. Zu den Rednern zählen Jonathan Chippindale (Holition, London), Luca Morena (Next Atlas, Turin), Karinna Nobbs (HOT:SECOND, London), Dr. Helen Piel (Deutsches Museum, München) und Mathilde Rougier (Clothstrophobe, Paris).

Die Konferenz richtet sich an Mode- und Technologie-Fachleute sowie an Medien mit starkem Interesse an technologiegestützter Nachhaltigkeit. Darüber hinaus befördert das Projekt den Aufbau eines internationalen Netzwerks für die mögliche künftige Zusammenarbeit zwischen beteiligten Kreativen und Unternehmen.

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