Aktuelle Allensbach-Studien

Deutsche Verbraucher sind souverän, gut informiert und mit den bestehenden Gesetzen zum Verbraucherschutz zufrieden.

Zwei Studien des Instituts für Demoskopie Allensbach, die – entgegen häufig anzutreffender und geäußerter Kritiken von Akteuren aus Politik, NGOs und anderen Organisationen – zeigen deutlich, dass die deutschen Verbraucher mit der bestehenden Rechtslage zum Verbraucherschutz mehrheitlich zufrieden sind und sich insbesondere auch gut informiert fühlen.

So macht die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführte Trendanalyse deutlich, dass die Situation heute erheblich günstiger bewertet wird als noch zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts. 2001 waren lediglich 33 % überzeugt, dass die Interessen der Verbraucher in Deutschland gut geschützt werden, heute sind es 59 %. Umgekehrt ist der Anteil derer, die sich mit dem Verbraucherschutz unzufrieden zeigen, im gleichen Zeitraum von 62 % auf 30 % zurückgegangen.

Die vollständige Studie steht zum Download bereit (Anlage 1).

Auch die zweite Analyse bestätigt, dass die deutschen Verbraucher bei Produkteinkäufen erfahren, selbstbewusst und meist auch gut informiert sind. So gaben nur 6 % der Befragten an, dass sie den Verbraucherschutz als „gar nicht gut“ empfinden. Besonders sicher fühlen sich die Verbraucher bei Kaufentscheidungen, die häufiger stattfinden, wie z. B. Lebensmittel, Bücher und Mode. So geben beispielsweise 75 % der befragten Verbraucher an (Männer 68 %, Frauen 82 %), dass sie sich beim Einkauf von „Kleidung und Mode“ sicher fühlen. Bei der Information vor dem Kauf von Produkten des täglichen Bedarfs setzen die Verbraucher vor allem auf persönliche Gespräche und die Erfahrungen von Freunden und Bekannten (78 %); die Werbung folgt an zweiter Stelle (58 %).

Die Kaufentscheidung selbst hängt mehrheitlich von den Erfahrungen ab, die der Verbraucher oder dessen Bekannte/Freunde mit dem Produkt oder der Marke gemacht haben sowie davon, welchen Ruf das Produkt oder die Marke hat.

Weitere Details zu der Befragung stehen ebenfalls zum Download bereit
(Anlage 2).