Aus dem Mitgliedsunternehmen

„100 % made in Germany“ – was bei Bekleidung mittlerweile höchst selten ist, wirkt bei Ulrich Bauers Produkten als ein wesentliches Verkaufsargument

Angora-Moden-Chef Ulrich Bauer und Peter Haas vor einer „treuen“ Strickmaschine.
Foto: Angora-Moden-Chef Ulrich Bauer und Peter Haas vor einer „treuen“ Strickmaschine.

„Bei uns kann sich jeder Kunde die Produktion vor Ort anschauen.“ Seine Angora-Moden in Deizisau fertigen so gut wie alles aus Angora-Kaninchenhaaren: Unterwäsche, Nieren- und Schulterwärmer, Overalls, Socken, Bettwäsche sowie wärmende Bekleidungsstücke für Kinder und Handwerker. Auch die Wolle kommt von Züchtern aus Deutschland. Südwesttextil-Hauptgeschäftsführer Peter Haas war angetan, wie agil der kleine Familienbetrieb sich seit Jahrzehnten im Markt behauptet und immer neue Zielgruppen erobert: „Mit farbiger Ware haben wir jüngere Käufer gewonnen.“ Die schätzen Angora beim Skifahren, Segeln oder Tauchen. Beim Vertrieb setzen er und seine Frau Ines auf Messen, den eigenen Katalog und Webshop, Werksverkauf und Amazon. „Wir machen sehr gute Erfahrungen mit dem Internet“, berichtet Ines Bauer. Und in der Tat: Manche Käuferbewertung dort liest sich wie eine Liebeserklärung.