Behördenprüfungen können teuer werden

Eine gute Vorbereitung ist das A und O für eine Brandverhütungsschau

Nach Landesrecht (VwV-Brandverhütungsschau) dient die Brandverhütungsschau der Brandsicherheit bei Gebäuden und Anlagen, für die keine konkreten rechtlichen Brandschutzvorschriften bestehen. Sie ist in Zeitabständen von höchstens fünf Jahren durchzuführen und in kürzeren, wenn es wegen der vorbeugenden Abwehr von Gefahren in bestimmten baulichen Anlagen und Räumen geboten erscheint.
Durch die Brandverhütungsschau soll der Betreiber auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht werden. Dabei festgestellte und abzustellende Mängel unterliegen der Überwachung des Landratsamts.

Der rechtzeitig bekanntgegebene Termin, wird in der Regel mittels einer umfassenden Begehung des Betriebes mit mehreren – teils sachverständigen – Behördenvertretern durchgeführt.
In dessen Verlauf hat die Behörde festzustellen, ob der Entstehung und Ausbreitung von Schadenfeuer im Interesse der Abwendung von Gefahren für Leben und Gesundheit in ausreichendem Maße vorgebeugt wird und bei einem Brand wirksame Lösch- und Rettungsarbeiten möglich sind.
Unterliegen die baulichen Anlagen und Räume auch einer Überprüfung durch andere Behörden (z. B. durch die Wasserbehörden/Wasserwirtschaftsämter, Immissisonsschutzbehörden oder die Gewerbeaufsichtsämter), sollen diese Überprüfungen gemeinsam mit der Brandverhütungsschau durchgeführt werden.

Hierbei kommen auf die Betriebe Anfragen zu Bauart und Bauteilen, gelagerten Stoffen, organisatorischen und technischen Maßnahmen aller überwachten Rechtsgebiete zu. Regelmäßig wird auch geprüft, ob alle Auflagen aus den – oft Jahrzehnte zurückliegenden – Genehmigungen erfüllt wurden.
Daher ist es in jedem Fall zu empfehlen, diesen Termin gut vorzubereiten und alle Unterlagen zu prüfen, um den Prüfern die betrieblichen Maßnahmen überzeugend als sicheres Gesamtkonzept darstellen zu können.

Unvorbereitete behördliche Prüfungen können teuer werden: Aufgrund fehlender Unterlagen und Maßnahmen/ Anweisungen werden oft Forderungen erhoben, die aufwendig von Gutachtern auf realistisches und wirtschaftliches Niveau zurückgeführt werden müssen. Dies führt zwangsläufig zu unnötig hohen Kosten.

Aus diesem Grund bietet Südwesttextil seinen Mitgliedern bei Ankündigung einer Brandverhütungsschau, einer Begehung zur Begutachtung der VAwS Anlagen, Imissionsschutz/ Störfallverordnung usw. den Service einer kurzen Vorberatung durch das Ingenieurbüro für Energie- und Umwelttechnik Weucon an. Hierbei wird das Unternehmen über Art und Umfang der bereitzuhaltenden Unterlagen oder über beachtenswerte kritische Stellen im Betrieb informiert und Handlungshilfe geleistet.
Bei Bedarf ist es auch möglich, eine – kostenpflichtige – Vorbegehung durch einen sachkundigen Berater durchzuführen.

Kontakt über Diplom-Ingenieur Klaus Weireter.