Die Wertschöpfungskette im Visier

Die neue Studie „Benchmark Supply Chain 2018“ von GermanFashion zeigt, wie Potenziale entlang der Supply Chain erkannt und genutzt werden müssen.

„Die Modebranche steht mitten in bedeutenden Marktveränderungen. Unsere aktuelle Studie „Benchmark Supply Chain 2018“ zeigt mit einer ganzheitlichen Sicht auf die textile Wertschöpfungskette, welche Auswirkungen in den Bereichen Produktentwicklung, Einkauf und Produktion global auf die Unternehmen zukommen“, erläutert Thomas Lange, Hauptgeschäftsführer von GermanFashion, die Themen der vom deutschen Modeverband beauftragten Studie.

Der von GCS Consulting GmbH erstellte Benchmark entlarvt dabei u. a. die hohen Umsatzverluste entlang der textilen Kette durch Unterlieferungen und zeigt wichtige mittelfristige Entwicklungen bei Beschaffungsagenturen. Er weist auf Kostenpotenziale durch Digitalisierung hin und präsentiert Übersichten zur aktuellen Nutzung von Umwelt- und CSR-Standards.

Die Hauptpotenziale in der Supply Chain werden benannt mit Optimierung der Sortimente (Kollektionsrahmenplanung etc.), Optimierung der Planungs- und Forecast-Prozesse in der Beschaffung sowie Reduzierung der Komplexität im Vertrieb etwa durch Straffung der Sortimente und Kooperationen mit strategischen Beschaffungspartnern. Im Bereich der Nachhaltigkeit heißen die drei wichtigsten Siegel der Branche STANDARD 100 by OEKO-TEX®, GOTS (Global Organic Textile Standard) und bluesign® system.

„Die Studie enthält viele spannende Kennzahlen, an denen sich die Unternehmen ganz konkret vergleichen und messen können“, so Lange.

Die Studie ist in der Anlage an diese Nachricht zum kostenlosen Download zu finden.