Berliner CSR-Konsens

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles plant einen „Berliner CSR-Konsens zur Unternehmensverantwortung in Produktions- und Lieferketten“.

Er soll der Positionierung Deutschlands in der internationalen CSR-Debatte dienen und Unternehmen mehr Orientierung und Sicherheit beim Management ihrer Produktions- und Lieferketten geben. Damit soll der Auftrag der G7-Staats- und Regierungschefs von Elmau zur Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Sorgfaltspflicht und einem verantwortungsbewussten Lieferkettenmanagement entsprochen werden.

Wie können internationale Arbeits- und Sozialstandards besser durchgesetzt werden?

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Was nach zusätzlicher Regulierung klingt, soll ein Bindeglied zwischen bereits existierenden Initiativen sein, wie z. B. dem Bündnis für nachhaltige Textilien. Derzeit arbeitet ein Lenkungskreis aus Politik und Verbänden am Konsens. Die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände begrüßt, dass der Berliner CSR-Konsens nicht als rechtliche Regulierung geplant und für Zertifizierungszwecke weder vorgesehen noch geeignet sei: „Auch wird die Komplexität globaler Lieferketten anerkannt.“ Südwesttextil hält seine Mitglieder auf dem Laufenden.