Konjunkturprogramm für Ausbildungsbetriebe

Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung bietet Prämien und andere Hilfen für Ausbildungsbetriebe. Die Bundesregierung möchte die KMUs unterstützen, die dieses wichtige Mittel der Fachkräftesicherung fortführen oder ausbauen.

So heißt es im Konjunkturprogramm vom 4. Juni:
„Der Lernerfolg von Auszubildenden soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2 000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3 000 Euro. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund- oder Auftragsausbildung erhalten. Die Details der Durchführung einer solchen Verbund- oder Auftragsausbildung werden im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung erörtert. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26. Mai eine Übernahmeprämie.

Sobald hier die Ausführungen und Vorgehensweisen vorliegen werden wir sie darüber weiter informieren.

Außerdem hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seine FAQ zum Thema Kurzarbeit aktualisiert und um Fragestellungen zur Qualifizierung in Kurzarbeit erweitert.

Bei Fragen stehen wir Ihnen hier ebenfalls zur Verfügung.

Die FAQ des BMAS finden Sie hier auf unserer Corona-Special-Seite unter dem Stichwort „Kurzarbeit“.