FK Textil mit neuer Führung

Jansen folgt auf Begemann

Dr. Klaus Jansen ist seit dem 1. Oktober gemeinsam mit Dr. Walter Begemann in der Geschäftsführung des Forschungskuratoriums Textil tätig. Nach seiner Ausbildung zum Diplom-Chemiker war Jansen wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West und promovierte an der Universität Duisburg-Essen. Im beruflichen Werdegang schlossen sich Tätigkeiten bei der Firma Henkel, eine Fortbildung zum Technischen Betriebswirt sowie seit Ende 2004 die Position des Leiters Produktentwicklung/FuE im Textilunternehmen Hch. Kettelhack GmbH & Co. KG an. Ehrenamtlich engagierte er sich als Industrievertreter in wissenschaftlichen Beiräten von Forschungseinrichtungen, und seit 2005 ist er den Mitgliedern des Forschungskuratoriums als Vertreter im Beirat bekannt. Auf Vorschlag des Forschungskuratoriums wurde Klaus Jansen 2006 als Gutachter in die Fachgruppe Textil, Bekleidung, Leder der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) gewählt.
In Personalunion ist Dr. Jansen ebenfalls zuständig für den Bereich Forschung beim Gesamtverband textil+mode. Damit ergänzt sich der Aufgabenbereich wie bisher durch die forschungspolitische Interessenvertretung des Dachverbandes auf nationaler und europäischer Ebene.

Dr. Walter Begemann scheidet zum 31. Dezember aus. Er war 15 Jahre für das Forschungskuratorium tätig. Zugleich war er Leiter der Abteilung Forschung, Normung und Betriebswirtschaft beim Gesamtverband textil + mode. Unter seiner Führung wurden die Forschungsaktivitäten in einen selbstständigen, gemeinnützigen Verein überführt und damit u. a. die Grundlage dafür geschaffen, dass die Textil- und Bekleidungsindustrie ihre Position als größter Fördermittelempfänger der industriellen Gemeinschaftsforschung behaupten und ausbauen konnte. Er hat daran mitgewirkt, dass das Forschungskuratorium als kompetente Schnittstelle zwischen der Textil- und Bekleidungsindustrie und den Forschungseinrichtungen auch im Bundesministerium für Bildung und Forschung zunehmend anerkannt worden ist, was sich in der Einrichtung textiler Förderschwerpunkte widerspiegelt. Außerdem konnten durch die Koordination internationaler Projekte zusätzliche EU-Forschungsmittel auf die Textil- und Bekleidungsindustrie gelenkt werden.