Förderprogramm zur Implementierung von CSR Maßnahmen

Angebot für Unternehmen für passgenaue Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR)

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Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) das Förderprogramm "Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand" aufgelegt, um Unternehmen ein passgenaues Angebot an Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) anzubieten. Gefördert werden CSR-Beratungsmaßnahmen für Geschäftsführungen und "Gemeinwesen". Profitieren können Unternehmen dabei auf verschiedene Weise:

• Erhöhung der Motivation und Produktivität der Belegschaft mittels einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik
• Sicherung des Fachkräftebedarf durch Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Förderung älterer Beschäftigter
• Senkung der Produktionskosten durch einen schonenden und effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen

Innerhalb dieses Förderprogramms führen das Institute Corporate Responsibility Management (ICRM) der Steinbeis Hochschule Berlin und der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) das Einzelprojekt "Implementierung von CSR Maßnahmen im Mittelstand durch das Projekt Kompetenz Konzept" mit dem Ziel durch, Mitarbeiter zu qualifizieren, soziale Wertschöpfung zu schaffen und "Best Practices" zu entwickeln. Es werden bei der Umsetzung wissenschaftliche Konzepte zur Lösung konkreter unternehmerischer Problemstellungen angewendet. Die Kompetenz- und Maßnahmenentwicklung wird durch den ESF und das BMAS zu 80 Prozent gefördert. Die Ergebnisse der Maßnahmenentwicklung werden deutschland- und europaweit als "Best Practices" kommuniziert. Während der regulären Projektdauer von zwölf Monaten werden die in Projekten involvierten Mitarbeiter der Unternehmen zunächst in einer einwöchigen Qualifizierungsphase thematisch vorbereitet. In der darauf folgenden Projektimplementierungsphase setzt mindestens ein für das Projekt verantwortlicher Mitarbeiter die Projektziele zusammen mit einem spezialisierten, vom ICRM bestellten Projektcoach, um. Der Mitarbeiter muss ungefähr 30 Prozent seiner bezahlten Arbeitszeit für das Projekt aufwenden.

Am Programm interessierte Unternehmen müssen dem Mittelstand angehören und dürfen innerhalb der letzten drei Steuerjahre nicht mehr als 200 000 Euro staatliche Förderung erhalten haben. Bei Interesse an einer Teilnahme am Projekt steht der LVI (Frau Beate Dietrich, Telefon +49 711 327325-86) für Fragen zur Verfügung.

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