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Der Handel mit gefälschten Waren steigt weiter

Der Handel mit gefälschten Waren beläuft sich derzeit auf über 200 Mrd. Euro pro Jahr, Tendenz weiter steigend. Die Modebranche gehört zu den Hauptbetroffenen. Oft erweisen sich die vermeintlich günstigen Schnäppchen als teure Wahl: Qualitäts- und Sicherheitsmängel sind bei Fakes an der Tagesordnung. Die EU-Kommission will nun mit einer breit angelegten Kampagne und der Broschüre "Der Preis gefälschter Waren" das Bewusstsein der Konsumenten schärfen. Sie belässt es nicht bei moralischen Appellen, sondern rechnet vor, wie viel Geld europäische Steuerzahler und Verbraucher durch die Fälschermafia verlieren. Tatsächlich ist Produkt- und Markenpiraterie eine einträgliche Einnahmequelle für das organisierte Verbrechen. Das Geschäft mit den Fälschungen entspricht wertmäßig dem Umsatz mit illegalen Drogen. Fälschungen schaden nicht nur den Original-Herstellern, sie können auch ein Risiko für Sicherheit und Gesundheit sein. Schnell wird so aus dem Schnäppchenkauf ein Verlustgeschäft, das der Steuerzahler mitbezahlt. Denn Fälscher sind in der Regel keine braven Steuerbürger. Durch den unfairen Wettbewerb gefährden sie zahlreiche Arbeitsplätze.

EU-Kommission