Ausschreibung zum IGF-Projekt des Jahres

Mit dem Otto von Guericke-Preis, der dieses Jahr zum 25. Mal ausgeschrieben wird, soll eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen ausgezeichnet werden, die sowohl die Forschung als auch die Umsetzung bis zur praktischen Anwendung umfasst. Der Preis richtet sich im Wesentlichen an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Die Prämierung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgt im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung der AiF.

Teilnahmebedingungen

Mit der Auszeichnung kann die Arbeit an einem Projekt prämiert werden, dessen Forschungsergebnisse schwerpunktmäßig im Rahmen der IGF erzielt worden sind und dessen Abschluss unmittelbar bevorsteht oder nicht länger als drei Jahre zurückliegt.

Dabei ist die Anzahl der maximal je Vorhaben nominierbaren Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler auf zwei Personen je beteiligter Forschungseinrichtung beschränkt.

Die Forschungsergebnisse müssen

  • entweder Grundlage für die weitere Anwendungsentwicklung sein
  • oder bis zur betrieblichen Einsatzreife umgesetzt worden sein und bereits vorbildlich zur Verbesserung von Verfahren, Produkten oder Dienstleistungen beitragen.

Vorschläge können durch Mitgliedsvereinigungen der AiF oder Forschungsstellen eingereicht werden.

Die Projektbearbeiter und die einzubeziehenden Unternehmensvertreter müssen die Bereitschaft haben, an öffentlichkeitswirksamen Darstellungen mitzuwirken, die auch in anderem Zusammenhang (Internet, Presse, Funk, Fernsehen…) verwendet werden können.

Auswahlverfahren

Aus der Gesamtheit der vorgeschlagenen Projekte werden von einer Jury, die aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Rats der AiF besteht, drei Finalisten nominiert, die die Bandbreite der IGF umfassend widerspiegeln sollen.

Aus den Finalisten wählt die Jury den Preisträger aus. Dieser wird im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung der AiF bekannt gegeben, in der alle Finalisten vorgestellt werden.

Auswahlkriterien

Die Bewertung der Forschungsarbeiten soll vor allem nach folgenden Gesichtspunkten erfolgen:

  • Ausrichtung auf den Anwendungszweck (derzeitiger Stand der Technik, Kurzbeschreibung der technischen Lösung, Aufgaben, Ziele),
  • Erkenntnisfortschritt,
  • technischer Fortschritt,
  • Grad der Umsetzung in die betriebliche Praxis (Markteinführung, Stand der Entwicklung des Produkts/Verfahrens, Marktreife, Marktpotenzial),
  • quantifizierbare wirtschaftliche Vorteile (Ertragschancen, Wettbewerbsvorteile, Alleinstellungsmerkmale, Erschließung neuer Geschäftsfelder),
  • wirksame Maßnahmen zum Ergebnistransfer (Publikationen, Messepräsentationen o.ä.).

Preisdotierung

Der an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehene Otto von Guericke-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Sofern mehrere wissenschaftliche Projektpartner beteiligt sind, wird das Preisgeld geteilt.

Bewerbungsunterlagen

Eine prägnante Darstellung der eingereichten Forschungsarbeiten ist notwendig, um eine sachgerechte Vorauswahl zu ermöglichen. Aus diesem Grund wird um Zusendung folgender Unterlagen gebeten:

  • Referenzschreiben der vorschlagenden Einrichtung,
  • maximal fünfseitige Zusammenfassung der Arbeit, die ggf. um Bilder bzw. Prospekte ergänzt werden kann,
  • tabellarische Lebensläufe der beteiligten Forscherinnen und Forscher,
  • Schreiben mindestens eines Vertreters aus der Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen, der die Bedeutung der erzielten Ergebnisse für die Branche und konkret für das eigene Unternehmen darstellt.

Einreichungsfrist

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 15. März 2021 ausschließlich in elektronischer Form an volker.richstein@aif.de.