Im Zeichen der Gemeinschaftsschulen

Wissenschafts- und Bildungspolitik der neuen Landesregierung

Anfang des Monats stand die Diskussion mit den bildungspolitischen Experten der neuen Landesregierung sowohl auf der Agenda der Landesvereinigung der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) als auch bei der Landesvereinigung der baden-württembergischen Arbeitgeberverbände.

Beim LVI stand Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr, Sprecher für Wissenschaft, Forschung und Innovation der Fraktion der Grünen, den Anwesenden Rede und Antwort.

Schmidt-Eisenlohr machte deutlich, dass für die Landesregierung die frühkindliche Förderung eine wichtige Position im bildungspolitischen Portfolio einnimmt. Als weiterer Punkt nannte er die Förderung der berufsbegleitenden Weiterbildung sowie die Umsetzung der Gemeinschaftsschule.

Die Gemeinschaftsschulen standen auch im Mittelpunkt der Diskussion mit Gerhard Kleinböck, Sprecher für berufliche Bildung der SPD Landtagsfraktion, bei der Landesvereinigung Baden- Württembergischer Arbeitgeberverbände. Die Arbeitgeberverbände äußerten die Sorge, dass durch die Einführung einer Sekundarstufe II in der Gemeinschaftsschule das erfolgreiche Modell des beruflichen Gymnasiums gefährdet würde. Zudem könne man noch kein Konzept zur Berufsorientierung entdecken. Kleinböck sieht hier die Hauptaufgabe in der Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben.

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