Knut inspiriert die Textilforschung

Textile Wärmekollektoren auf Basis des Eisbärenhaar-Prinzips

Aufgabe des Forschungsvorhabens war die Untersuchung, inwiefern die Eigenschaften des Eisbärenfells (Sonnenstrahlung bei geringer Intensität in Wärme umwandeln) durch die
Ausrüstung von Chemiefasern nachgeahmt werden können und Wärmekolleketoren als neue textile Produkte denkbar sind. Tatsächlich konnten kleinflächige Wärmekollektoren industrielll durch Einbindung von lumineszent beschichteten (kalt leuchtenden) Fasern/Monofilen in ein herkömmliches Kettfadensystem hergestellt werden. In einem Spezialfall gelang durch die Unterstützung der Farbstoffdispergierung mit Hilfe von Ultraschall die Erzeugung des reinen Lumineszenzspektrums der Farbstoffe. Der Ansatz, ein herkömmliches Flächengebilde in einem Veredlungsschritt mit lumineszenter Beschichtung zu versehen, ist mit PET-Fasen nicht gelungen, kann aber bei Flächengebilden aus anderen Polymeren durchaus denkbar sein.
Diese Grundlagenforschung wurde am Institut für Textilchemie und Chemiefasern, Denkendorf (ITCF) zusammen mit dem Deutschen Textilforschungszentrums Nord-West (DTNW), Krefeld, geleistet.