Konzentrierte Kreativität

Ende November öffneten Reutlingens Jung-Designer zum achten Mal ihre Pforten der breiten Öffentlichkeit:

Bachelor- und Master-Studierende aus den Bereichen Künstlerische Konzeption, Modedesign, Textildesign und Transportation Interior Design präsentierten ihre Semester- und Abschlussarbeiten und entführten die zahlreichen Besucher in eine Welt der Farben und Formen.

Vier Studierende aus dem Bereich Künstlerische Konzeption hatten sich etwas ganz besonderes für die diesjährige Werkschau ausgedacht. Die Master-Studierenden hatten einen Work Space (Arbeitsplatz) aufgebaut, um den Besuchern die Arbeitsprozesse eines Kreativkopfs zu visualisieren und nachvollziehbar zu machen. Das Publikum nutzte diese Möglichkeit und schaute den Designern bei ihrer Arbeit über die Schulter.

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Foto: reutlingen-university

Die Überraschung des Tages gelang den Modedesignern mit ihrer zehnminütigen Inszenierung. Acht Models mit extravaganten und modischen Outfits tauchten plötzlich aus dem Nichts auf. Sie schritten langsam zur Musik durch die Aula und versetzten die Zuschauer in Staunen. Die Gäste würdigten das unangekündigte Spektakel mit lautem Applaus.

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Foto: reutlingen-university

Etwas ruhiger, aber nicht weniger kreativ waren die Arbeiten der Textildesigner. Die Studierenden hatten sich ein Semester lang mit dem abstrakten Thema Mikro- und Makrostruktur beschäftigt. Es entstanden Entwürfe für die Bereiche Transportation, Architektur, Interior und Mode. Für die Umsetzung ihrer Ideen verwendeten die Jung- Designer spannenderweise nicht nur weiche Textilien, sondern auch harte Materialien wie Glas, Stein oder Holz.

Michael Goretzky, Dekan der Fakultät Textil & Design, freute sich am Ende des Tages über durchweg positives Feedback: „Viele Firmenvertreter haben die Qualität der Arbeiten hervorgehoben und waren total begeistert von der Ausstellung.“