Land fördert technologischen Ressourcenschutz

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert 21 wirtschaftsnahe Forschungsprojekte zur Entwicklung ressourceneffizienter Verfahren mit knapp 10 Millionen Euro in den Jahren 2015 bis 2017.

„Die langfristige und bezahlbare Sicherung der Rohstoffversorgung ist eine der zentralen Herausforderungen für den Industriestandort Baden- Württemberg. Wir müssen Rohstoffsicherheit vom Ende her betrachten – mit Recycling und Substitution. Ziel der Förderung ist es, mehr Entwicklungen neuer Technologien zu fördern und damit den Technologietransfer für die heimische Wirtschaft zu erhöhen“, erklärte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid Mitte Dezember.

"Unser Land verfügt über eine Vielzahl exzellenter Forschungseinrichtungen" (Nils Schmid, Finanz- und Wirtschaftsminister Baden-Württemberg)

Die geförderten Projekte werden in engem Austausch mit der Wirtschaft bearbeitet. Über 60 meist mittelständische Unternehmen sind bereits von Anfang an in die Projekte eingebunden. Gefördert werden Projekte aus drei Themengebieten: Metalle, Kompositwerkstoffe sowie neue Werkstoffe und Verfahren. Die Textilforschung mit den Forschungsinstituten in Denkendorf und der Hochschule Reutlingen ist mit einer Fördersumme von knapp 2,4 Mio. Euro ein wichtiger Partner bei der Zukunftsforschung des Landes.