'Made in'-Kompromiss

Der Kampf um die „Made in“-Regeln geht in die nächste Runde.

Elf Wirtschafts- und Entwicklungsminister, unter anderem aus Italien, Portugal und Spanien, schlagen in einem Brief an die EU-Kommission einen Kompromiss für eine europäische Kennzeichnungspflicht vor. Dieser sieht so aus, dass nur die Produkte der Keramik-, Schuh-, Textil- und Möbelindustrie gekennzeichnet werden sollen und Artikel Nr. 7, der einen verpflichtenden „Made in“-Ausweis vorsieht und zwar für das Land, in dem der letzte wesentliche Fertigungsschritt passiert, gestrichen werden soll. „Diese ausgewogene Lösung würde die Sorgen derjenigen Mitgliedsstaaten lindern, die gegen einen allgemeinen Herkunftsausweis sind“, heißt es in dem Brief. „Außerdem würden die Konsumenten Informationen über den Ort der Herstellung einiger wichtiger Produktkategorien erhalten.“

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