Marktplatz Cluster-Forum Baden-Württemberg

Die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg präsentiert sich

Mit rund 350 Teilnehmern sind die Besucherzahlen beim diesjährigen Cluster-Forum in Stuttgart gegenüber den Vorjahren erneut deutlich gestiegen. Zum ersten Mal präsentierten sich mehr als 40 Cluster-Initiativen aus unterschiedlichen Kompetenzfeldern und Technologien auf einem Cluster-Markplatz, den Wirtschaftsminister Ernst Pfister eröffnete. Auch das Cluster Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg (AFBW) nutzte die Gelegenheit, sich den Besuchern vorzustellen.

In seiner Eröffnungsrede betonte der Minister, dass Innovation und Kooperation Schrittmacher für mehr Wachstum und Beschäftigung seien. Heute komme es mehr denn je darauf an, Innovation in marktfähige Produkte umzusetzen. "Dazu brauchen wir eine enge Partnerschaft von Forschern und Unternehmern", so Ernst Pfister. Weiter führte er aus, dass ohne die interdisziplinäre Zusammenarbeit es nicht gelingen könne, Querschnittstechnologie in etablierte Branchen einzuführen, die dort für Wachstumssprünge sorgen. Es komme zudem darauf an, Innovationsprozesse in den Feldern zu forcieren, die – heute schon absehbar – die Märkte der Zukunft darstellen werden. Erfreulich sei, dass überdurchschnittliche Kompetenzen in diesen Zukunftsfeldern gerade in Baden-Württemberg zu finden seien.
"Wir können diese gewaltigen Chancen vor allem dann noch mehr und noch besser nutzen, wenn die Akteure eines Clusters über die jeweiligen engen Branchen- und Technologiegrenzen hinweg zusammenarbeiten", appellierte der Pfister an die Teilnehmer.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass der wirtschaftliche Erfolg gerade auch von mittelständischen Unternehmen wesentlich höher ist, wenn sie sich vernetzen. So ergab eine Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitsorganisation (IAO) aus dem Jahr 2008, dass 70 Prozent der Wachstums-Champions unter den kleinen und mittleren Unternehmen in Europa auf eine enge Einbindung von Netzwerkpartnern im Innovationsmanagement setzen. Wie erfolgreich ein Netzwerk mit innovativen Partnern sein kann machte auch Prof. Hans-Jörg Bullinger in seinem Vortrag deutlich. Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft nannte neben der Vernetzung, eine klare Strategie, ein gutes Team, der unbeugsame Wille und die laufende Qualitätskontrolle als weitere Faktoren für eine erfolgreiche Partnerschaft.

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat in den vergangenen drei Jahren wichtige Meilensteine in der Clusterpolitik des Landes gesetzt. Dazu gehört auch die Förderung der landesweiten Netzwerke, wie beispielsweise die des AFBW

Unter http://www.afbw.eu oder http://www.af-bw.de ist die AFBW ab sofort online zu erreichen.