Material – Evolution und Revolution

Studierende des Studienschwerpunkts Textildesign an der Hochschule Reutlingen zeigen ihre Ideen

Zahlreiche Besucher waren von der Ideenvielfalt der Arbeiten beeindruckt. Fotos: Alfred Siewe-Reinke / Hochschule Reutlingen
Foto: Zahlreiche Besucher waren von der Ideenvielfalt der Arbeiten beeindruckt. Fotos: Alfred Siewe-Reinke / Hochschule Reutlingen

Material ist Kommunikation: In der Ausstellungsreihe „Einsichten“ zeigt das Design Center Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft vom 13. Januar bis 25. Februar Arbeiten der insgesamt 49 Studierenden des Studienschwerpunkts Textildesign der Hochschule Reutlingen.

Interessiert verfolgten die Besucher den Erläuterungen von Prof. Brigitte Steffen.
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Foto: Interessiert verfolgten die Besucher den Erläuterungen von Prof. Brigitte Steffen.

Zum Thema „Evolution und Revolution“ sind sowohl experimentelle Arbeiten als auch sehr anwendungsorientierte Textil- und Materialideen für die Bereiche Mode, Architektur, Wohnen und Transportation entstanden. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aller Semesterstufen, vom Bachelor bis zum Master sowie Thesisarbeiten und schafft dabei Einsicht in die Methodik der Designausbildung an der Hochschule Reutlingen. Gezeigt werden nicht nur die Highlights, sondern auch erste Studien und Versuche, um den Weg junger Menschen vom Start bis zum qualifizierten Designer verfolgen zu können, denn in der Ausbildung ist der Weg oft entscheidender als das Ziel.

Auf der Midissage am 20. Januar stellten die Leiterin des Studienschwerpunkts an der Fakultät Textil & Design, Prof. Brigitte Steffen sowie viele Studierende ihre Arbeiten und das neue Studienkonzept zahlreichen Gästen aus Design und Wirtschaft vor. Die Ausstellung, sei auch ein „Kick Off“ für den neuen Studienschwerpunkt Material & Surface, so Brigitte Steffen. Damit reagiere die Fakultät auf die dramatischen Veränderungen in Design und Produktentwicklung sowie in der Wahrnehmung und Bewertung von Architektur und Mode durch den Konsumenten. Mode komme inzwischen auch aus dem 3D-Drucker und Textilien würden als Designelement gleichwertig zu allen anderen Materialien in nahezu allen Bereichen der Architektur und Produktgestaltung eingesetzt.

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Unterstützt wurden die Studierenden unter anderem von den beiden Südwesttextil-Mitgliedsunternehmen Apelt und Hornschuch. Bei ihnen bedankte sich die Professorin und lobte das Engagement der Unternehmen.