DITF erhält Forschungsförderung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Durchführung des Forschungsprojekts „Materialkenndaten 4.0“ der DITF Denkendorf unter anderem mit dem Ziel, ein anwendungsorientiertes Informationsportal aufzubauen.

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Foto: DITF

Um Schlüsseldaten zu Faserverbundwerkstoffen beim Automobilbau sowie in der Luft- und Raumfahrttechnik experimentell und virtuell zu generieren, erhalten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf 1 023 767 Euro.

„Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten trägt erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit gerade der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land bei. Mit der Forschungsförderung schaffen wir die wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Technologietransfer in Baden-Württemberg. Mit dem Projekt tragen wir dazu bei, Ressourcen einzusparen, Faserverbundwerkstoffe zu recyceln und deren Einsatzmöglichkeiten insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen zu verbessern“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Materialkennwerte für die zukunftsträchtigen Hochleistungsfaserwerkstoffe generiert, da Materialkennwerte eine wichtige Voraussetzung für die Festlegung von Normen und Standards sind. Expertinnen und Experten sind der Meinung, dass diese Werkstoffe derzeit noch weit hinter ihren Einsatzmöglichkeiten zurückbleiben. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines anwendungsorientierten Informationsportals. „Mit dem geförderten Projekt wird die Hochleistungsfaserkompetenz der DITF weiter ausgebaut. Es trägt dazu bei, die nationale und internationale Sichtbarkeit der DITF bei diesem Zukunftsthema auszubauen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.