Moderne Kommunikationsformen bei Go Textile!

Facebook, Twitter und Co. als Plattform zur öffentlichen Darstellung

Es zwitschern schon die Vögel durchs Netz: in die Nachwuchskampagne des Gesamtverbandes und der Landesverbände der Textil- und Bekleidungsindustrie wurden zahlreiche Web 2.0-Applikationen eingebaut. Doch wie funktionieren diese Dienste und wie nutzt sie die Kampagne?

Go Textile! und Facebook
Facebook ist eine Internetplattform, welche zu den sogenannten sozialen Netzwerken zählt. In Facebook kann man sich nur bewegen, wenn man dort ein Profil angelegt hat. Der Benutzer kann sich präsentieren und Fotos oder Videos hochladen. Auf der Pinnwand des Profils können Besucher öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen oder Notizen/Blogs veröffentlicht werden. Alternativ zu öffentlichen Nachrichten können sich Benutzer persönliche Nachrichten schicken oder chatten. Freunde können zu Gruppen und Events eingeladen werden. Facebook verfügt zudem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können. Durch eine Beobachtungsliste wird man über Neuigkeiten, z. B. neue Pinnwandeinträge auf den Profilseiten von Freunden informiert.
Go Textile! veröffentlicht einmal in der Woche in seinem Profil unter der Rubrik "Textiles Wissen" eine kurze Erläuterung zu textilen Begriffen und verweist dabei aufs Vibinet. Außerdem ist Go Textile! ein Fan des Facebook-Profils der Textilwirtschaft und somit sind die dortigen Einträge auch bei Go Textile! zu lesen.

Go Textile! und Twitter
Twitter ist ebenfalls ein soziales Netzwerk wie Facebook. Es wird auch als Mikro-Blog bezeichnet. Hier werden Meldungen eingestellt, welche weltweit gelesen und aktualisiert werden können. Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben und anderen Benutzern senden. Das Mikro-Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Echtzeit-Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind möglich. Die Tätigkeit des Schreibens auf Twitter wird umgangssprachlich als "twittern" bezeichnet.
Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man die Nachrichten anderer Benutzer abonnieren kann. Die Leser eines Autors, die dessen Beiträge abonniert haben, werden als "Follower" bezeichnet. Die Beiträge der Personen, denen man selbst folgt, werden in einer abwärts chronologisch sortierten Liste dargestellt.
Go Textile! zwitschert seine Nachrichten auch in die Welt. Es twittert, welches Unternehmen sich neu auf der Seite eingetragen, wer die iPods gewonnen hat, wer wann und wo zu einer Ausbildungsmesse geht aber auch, dass die Textilindustrie in Sachsen Auszubildende sucht. Go Textile! hat derzeit schon 35 Follower.
Laut einer Pressemeldung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte die Website mit Stand September 2009 mehr als 300 Millionen aktive Nutzer und ist laut comScore die am häufigsten besuchte Kontaktwebsite. 2008 wurde Facebook in über 20 Sprachen angeboten. Monatlich werden eine Milliarde Bilder und 10 Millionen Videos hochgeladen. Die meisten Nutzer stammen dabei aus den USA und sind jünger als 25 Jahre. In Deutschland hat Facebook rund 6,2 Millionen Mitglieder und ist da-mit hierzulande dank starken momentanen Wachstums das größte soziale Netzwerk. Zwischen März und Juli 2009 ist die Zahl der Nutzer auf Facebook um 50 Prozent angestiegen. 65 Prozent der deutschen Nutzer sind zwischen 18 und 34 Jahren alt (http://heise.de).

Go Textile! und YouTube
YouTube ist ein Videoportal. Alle Videos die auf der Seite von Go Textile! zu finden sind werden in den eigenen YouTube-Kanal eingestellt, aber auch andere Videos so z.B. die Darstellung der österreichischen Textilberufe der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Außerdem wird YouTube in immer stärkerem Maße von Institutionen als die Anlaufstelle für Videos genutzt.

Go Textile! und Flickr
Flickr ist ein Webportal, das es Benutzern erlaubt, Bilder mit Kommentaren und Notizen auf die Website und so anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Go Textile! hat die Bilder mit den Auszubildenden in Flickr eingestellt.