MUSTANG setzt auf nachhaltige Baumwolle

Der Denim-Spezialist MUSTANG treibt die Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie weiter voran und ist dem Nachhaltigkeitsprogramm für Baumwolle Better Cotton Initiative (BCI) beigetreten.

Baumwollfeld Nahansicht
Foto: © iStockphoto.com/BCFC

Damit verpflichten sich das Unternehmen, spätestens 2025 mindestens die Hälfte des Baumwollaufkommens nachhaltig zu beschaffen. Das intern gesteckte Ziel ist indes deutlich ambitionierter: Über 90 Prozent in 2022.

"Baumwolle ist mit einem Anteil von rund 90 Prozent unser wichtigster Rohstoff. Daher ist es hier von besondere Bedeutung zeitnah und möglichst vollständig auf einen umwelt- und sozialverträglichen Anbau zu setzen.", so Andreas Baur, CEO von MUSTANG.

BCI ist eine globale gemeinnützige Organisation, die als weltweit größtes Nachhaltigkeitsprogramm für Baumwolle gilt. Die Initiative schult Landwirte darin Wasser effizient zu nutzen, für die Gesundheit des Bodens zu sorgen, den Einsatz schädlicher Chemikalien zu reduzieren und Grundsätze für menschenwürdige Arbeit anzuwenden. Allein den vergangenen beiden Jahren hat BCI nach eigenen Angaben mehr als zwei Millionen Landwirte aus 23 Ländern entsprechend lizenziert. Zusammen produzierten diese Landwirte über 20 Prozent der weltweiten Baumwolle.

Mit der Mitgliedschaft bei BCI hat MUSTANG einen weiteren Meilenstein seiner Nachhaltigkeitsstrategie erreicht. Das 2019 ins Leben gerufene Corporate-Responsibility-Board (CR-Board) des Unternehmens arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung und Umsetzung dieser. So ist MUSTANG u.a. seit Anfang 2020 Mitglied des Fur Free Retailer Programms und verabschiedete parallel seine eigene Animal Welfare Policy. Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mit seinen Partnern und Lieferanten die Einhaltung der RSL (Restricted Substances List) des German Fashion Verbandes vereinbart, um die Eliminierung und Reduzierung von Schadstoffen über den gesetzlichen Standard hinaus voranzutreiben.