Mustang intensiviert Zusammenarbeit mit Top-Universitäten

Mustang ist bei Hochschulen ein gefragter Sparringspartner. Getreu dem Unternehmensspirit eines Heritage Start-ups, entwickeln die Künzelsauer in Zusammenarbeit mit führenden Hochschulen Fallstudien, u. a. um die Auswirkungen der Umstellung von Team- auf Individualboni im Einzelhandel aufzuzeigen. Die Studie beweist, dass ein individueller Bonus im Einzelhandel den Umsatz steigert.

Aufgrund der langen Tradition, ist Mustang Spezialist seines Fachs, lebt jedoch die Flexibilität und das Tempo eines Start-ups, um am Markt erfolgreich zu agieren. Mustang orchestriert dabei gekonnt beide Schlüsselqualifikationen. Einerseits ist Mustang Europas erste Denim-Marke und von Kopf bis Fuß Denim-Spezialist, andererseits steht das Unternehmen für eine effiziente Organisationsstruktur, schnelle Entscheidungswege und ein entrepreneuriales Marketingkonzept.

In diesem Zusammenhang intensiviert Mustang die Zusammenarbeit mit lokalen Forschungseinrichtungen wie der ESMT Berlin (Prof. Dr. Johannes Habel), der Frankfurt School of Finance (Prof. Dr. Martin Artz) und der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Sascha Alavi und Prof. Dr. Jan Wieseke). Dabei kooperiert der Denim-Spezialist bereits seit 2014 mit der ESMT (European School of Management and Technology) in Berlin. Grundlage des Forschungsgegenstandes waren Verkaufsdaten aus dem Zeitraum 2011 bis 2013. Im Jahr 2012 implementierte Mustang ein neues Bonus-System für Store-Mitarbeiter bei dem von Team-Boni auf individuelle Boni umgestellt wurde. Ziel war es die persönlichen Anreize zu steigern, den eigenen Einsatz zu fördern und Opportunismus zu reduzieren. Es wurden mit jedem Store-Mitarbeiter klare, verständliche und persönliche Ziele vereinbart, welche die intrinsische Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters fördern.

Prof. Dr. Johannes Habel, Associate Professor und Co-Director des Hidden Champions Institutes (HCI) der ESMT Berlin entwickelte in Zusammenarbeit mit Mustang diese Fallstudie. „Wir fanden die Entscheidung von Mustang sehr interessant und mutig“, so Prof. Dr. Johannes Habel über das Projekt. Darüber hinaus führt Prof. Dr. Habel auf, dass „wir die Fallstudie deshalb künftig in unserer Lehre einsetzen und mit Führungskräften und Studierenden aus der ganzen Welt diskutieren werden“.

Dietmar Axt äußert auf die Aussagen von Prof. Dr. Habel: "Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung von Herrn Prof. Dr. Johannes Habel und den Zuspruch einer Vielzahl von Top-Universitäten, insbesondere von Harvard. Die Vernetzung von Theorie und Praxis stellt für beide Seiten einen großen Mehrwert dar.“ Bezugnehmend auf die aktuelle Fallstudie betont Dietmar Axt, dass „Entscheidungen bei Mustang grundsätzlich einzig nach dem Vorsatz, unsere Mitarbeiter und unser Unternehmen stetig besser und erfolgreicher zu machen, getroffen werden."

Zusammenfassend lässt sich durch die wissenschaftliche Analyse und Auswertung der Kennzahlen im Rahmen der Fallstudie aufzeigen, dass der Umsatz pro Stunde und die Produktivität der Mitarbeiter, aufgrund der Einführung des individuellen Bonus, angestiegen sind. Die Forschungsresultate wurden ferner in verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht, worauf die renommierte Harvard Universität auf den Denim-Spezialisten aus Künzelsau aufmerksam wurde.