Das Netzwerk wächst weiter

Wir stellen vor: Zwei Textilunternehmen neu im Verband

Neue Mitglieder SWT

Plan 11 GmbH

Harald Kohrs und Kristen Souet (v.l.n.r.) mit ihrer Innovation.
Foto: Harald Kohrs und Kristen Souet (v.l.n.r.) mit ihrer Innovation.
© Plan 11 GmbH

Als die zwei Architekten Harald Kohrs und Kristen Souet zu Beginn der Coronakrise überlegten, was ein sinnvoller Beitrag von ihrer Seite sein könnte, dachten Sie zunächst an Türklinken, die man gut mit dem Ellbogen bedienen kann und sich selbst desinfizierende Bedienungselemente. Irgendwann fanden sie dann aber, dass es cleverer sei, nicht viele kleine Schutzvorrichtungen an Gebäudeteilen zu montieren, sondern eine einzige an der Hand. Heraus kam eine textile Lösung, die im Alltag viel besser funktioniert, als die Benutzung von Latexhandschuhen oder häufiges Händewaschen. Ein stylishes Hygieneprodukt, dessen Benutzung auch noch Spaß macht. Neue Kollegen, Mitstreiter und Kooperationspartner dringend gesucht!

A+M GmbH

Nach DIN EN 14683 Typ IIR geprüfte medizinische Masken.
Foto: Nach DIN EN 14683 Typ IIR geprüfte medizinische Masken.
© A+M GmbH

Seit Anfang August produziert die junge Firma, die sich erst Ende April gegründet hat, medizinische Gesichtsmasken und Community Masken auf vollautomatischen Produktionsanlagen in Schopfheim im Dreiländereck. Bereits im Frühjahr, als die COVID-19 Krise und die Maskenabhängigkeit aufkam, befasste sich das Ehepaar Michael Hitz (Wirtschaftingenieur) und Abda Hitz (Textilingenieurin) mit der Thematik und hatten die ersten Überlegungen, eine Produktion in Deutschland aufzubauen, um einen Beitrag zur Vermeidung von weiteren COVID-19 Ansteckungen zu leisten. Durch den Zuschlag bei einer Bundesausschreibung war der erste größere Auftrag sicher. In knapp drei Monaten gelang die Zulassung als Medizinprodukt und der Aufbau von Produktion und Lieferkette.