Neues von der Hochschule Reutlingen

Fakultät Textil & Design baut Forschung weiter aus

Studenten der Hochschule Reutlingen
Foto: Studenten der Hochschule Reutlingen
© Hochschule Reutlingen/Scheuring

Das mittlerweile erfolgreich etablierte Robert Bosch Zentrum für Leistungselektronik gibt den Weg vor: Mit der Besetzung eines Zukunftsthemas, einem Masterstudiengang mit Promotionsmöglichkeiten im Verbund mit einer Universität sowie Partnern aus der Industrie, ist es hier gelungen, einen Forschungsbereich aufzubauen. Folglich ist es das erklärte Ziel der Hochschulleitung, weitere Lehr- und Forschungszentren aus der Taufe zu heben. Mit dem Herman-Hollerith-Zentrum für Service Computing ist inzwischen eine zweite Einheit dieser Art entstanden. Für den textilen Bereich befindet sich derzeit ein Lehr- und Forschungszentrum für "Interaktive Materialien" im Aufbau.

"Der Forschung wird an der Hochschule zunehmend ein höherer Stellenwert zugeordnet", formuliert es Dekan Prof. Michael Goretzky treffend. Insbesondere in der schnelllebigen textilen Welt ist Forschung unabdingbar. Sei es im Bereich der Fasertechnologie oder in der Vorhersage neuer Trends. Um weiterhin eine führende Position zu belegen, hat die Fakultät Textil & Design ihren Expertenpool vergrößert (siehe Südwesttext-November-Ausgabe 2013, Seite 7).

Ein weiterer sehr wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist der Lehr- und Forschungsverbund mit dem ITV Denkendorf. Die Kooperation möchte die engere Zusammenarbeit in Lehre und Forschung stärken. Eine gemeinsame Professur im Bereich "Interaktive Materialien" ist in Planung und soll in dem dreisemestrigen Masterstudiengang "Interdisciplinary Master of Material Science" münden. Interdisziplinäre Teams aus Chemiker, Physiker, Informatiker, Textiltechnologen, Designer werden für die zukünftigen Anforderungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie ausgebildet. Das Ziel: Eine industrienahe Ausbildung.