exuberance – Fashionshow der Staatlichen Modeschule Stuttgart

Nach zweijähriger Ausbildung zeigen die jungen Produktentwickler Mode der staatlichen Modeschule Stuttgart in den Bereichen Design, Technical Development und Product Management vom 20. bis 21. Juli ihre Abschlussarbeiten im Rahmen einer Modenschau.

Im Spannungsverhältnis von phantasievollem Eskapismus und funktionaler Realität. Kulturelle Symbole aus unterschiedlichen Epochen prallen aufeinander. Das Mehrdeutige löst das Eindeutige ab. Asymmetrie und Brüche charakterisieren die Einzigartigkeit des Menschen und lösen im Zeitalter von Instagram das Ebenmaß ab. Das Spiel mit geschlechterneutralem Design ist ein großes Thema.

Kleidung transportiert Gedanken und vermittelt Botschaften. Weichheit, Leichtigkeit, Transparenz und Fragilität stehen Robustheit, Opulenz und Volumen in Farbigkeit, Material und Silhouette gegenüber. So entstehen Kleider, einzigartig in Mixtur und Charakter. Sportliche, klassische und couturige Verarbeitungstechnologien spielen ebenso eine Rolle, wie hochwertige Handwerkskunst, industriell verarbeitet.

Zu sehen sind die Abschlussarbeiten am 20. Juli 2018 um 17 und 19 Uhr sowie am 21. Juli 2018 um 19 und 21 Uhr in der Schwabenlandhalle Fellbach, Raum Hesse, Tainerstr. 7, 70734 Stuttgart.
Tickets sind über den i-Punkt Fellbach (eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse) und die Staatliche Modeschule Stuttgart (0711 48 90 95 - 0 oder [javascript protected email address]) erhältlich.

Die Inszenierung der Modenschau entsteht in Zusammenarbeit mit Marco Goecke, der seit Jahren sehr erfolgreich und international als Ballettchoreograf arbeitet.

Die Kollektionsthemen

Streetstyle

Kleidertypen aus dem Sportswear schaffen die Basis für Oversized- Silhouetten, die durch Dekonstruktion und Collage neu definiert werden. Steppungen und Tapes unterstreichen ein Linien- und Farbenspiel. Die Verarbeitung ist couturig. Zu Beginn stehen Sweats und Jerseys, die zunehmend von hauchdünnen Meshs und Satins abgelöst werden.

Wild romance

Die Styles bedienen sich aus Elementen von Sportswear, Justaucorps und dem klassischen Herrensakko. Federleichte 20ies- inspirierte Kleider betonen den femininen Charakter. Layering ist ein Thema. Die Farbigkeit ist cremig, pastellig mit Neonakzenten und Metallic-Glitter. Die Materialität reicht von leichten Plissées und hauchfeinen Seiden über schwere, üppige Brokate bis zu aufwendigen Stickereien und technischen Materialien. Couturige und sportliche Verarbeitungen stehen sich gegenüber.

Exuberant mix up

Interpretationen und Einflüsse sind unbegrenzt und vereinen sich zu sehr individuellen Kollektionsteilen. Mixturen sind: Unterschiedlichste Kulturen, Kleidertypen, Silhouetten, Stoffe, Farben. Im Zuge der Me-Too-Debatte positioniert sich die Mode in der Gesellschaft, vermittelt Werte und sendet Botschaften. Ein Spiel mit Statements in jeglicher Form, von Protest bis Ironie.