Ökosteuerspitzenausgleich 2013

Ein zertifiziertes Energiemanagementsystem und eine zusätzliche Reduzierung der Energieintensität von 1,3 Prozent ab 2015 sind die Antragsvoraussetzungen.

Energieeffizienz

Der Bundestag hat am 8. November die Änderung des Energie- und Stromsteuergesetzes beschlossen. Ziel ist eine zehnjährige Nachfolgeregelung der Steuerbegünstigungen für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (sog. Spitzenausgleich) im Rahmen der ökologischen Steuerreform. Allerdings steht das Bundesratseinverständnis noch aus. Der Beschluss sieht vor, dass es mit zeitlichen Übergängen, zwei Antragsvoraussetzungen für den Spitzenausgleich (§ 55 Energiesteuergesetz, § 10 Stromsteuergesetz) geben wird: Die Unternehmen müssen ein zertifiziertes Energiemanagementsystem eingerichtet haben und das gesamte produzierende Gewerbe muss ab 2015 eine zusätzliche Reduzierung der Energieintensität von 1,3 Prozent jährlich nachweisen. Bezugszeitraum für den Basiswert sollen die Jahre 2007 bis 2012 sein.

Kleine und mittlere Unternehmen sollen zwischen einem Energiemanagementsystem, einem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS; bekannt auch als Öko-Audit) und anderen Managementsystemansätzen wählen können. Mitte Dezember veranstaltet Südwesttextil ein Seminar zum Thema, auf dem die Details näher erläutert werden (siehe Veranstaltungen).

Foto: Marco2811 - www.fotolia.com