OLYMP fördert Behindertenheim in Vietnam

Für die Jahre 2015 und 2016 wurden insgesamt 100.000 US-Dollar für ein Center für behinderte Kinder und Jugendliche in Vietnam bereitgestellt

OLYMP; Festliche Eröffnungszeremonie Ende Oktober 2016
Foto: OLYMP; Festliche Eröffnungszeremonie Ende Oktober 2016

Seit mehreren Jahren produziert die OLYMP Bezner KG auch im südostasiatischen Küstenstaat Vietnam. Das aufstrebende Land am Pazifik hat sich 40 Jahre nach Beendigung des Bürgerkrieges zu einem wichtigen Industriestandort mit guter Infrastruktur entwickelt. Gemeinsam mit jedem Produktionsbetrieb im Ausland ruft OLYMP mindestens ein soziales Projekt zur medizinischen, schulischen oder beruflichen Förderung von Heranwachsenden vor Ort ins Leben. Für die Jahre 2015 und 2016 wurden insgesamt 100.000 US-Dollar für ein Center für behinderte Kinder und Jugendliche in Vietnam bereitgestellt.

Mark Bezner, Geschäftsführender Gesellschafter der OLYMP Bezner KG, hat das Stiftungsprojekt in Vietnam bereits Mitte 2015 initiiert: „Dieses Behindertenprojekt der Sozialistischen Republik Vietnam läuft in Zusammenarbeit mit unserem langjährigen staatlichen Produktionspartner PROTRADE bereits seit einiger Zeit. Ich habe das herrschende Elend unmittelbar vor Ort gesehen, wenn die Eltern ihre behinderten Kinder nicht angemessen versorgen können. Das Zentrum für behinderte Kinder in Ninh Hòa ist eine Chance für diese Familien auf ein besseres Leben. Und hierbei wollen wir mithelfen.“ Die OLYMP-Bezner-Stiftung arbeitet zu diesem Zweck mit dem Department of Labour, Invalids and Social Affairs der Provinz Khánh Hòa zusammen.

Kinder der Einrichtung bei der Aufführung eines Tanzstückes während der festlichen Eröffnungszeremonie Ende Oktober 2016
Foto: Kinder der Einrichtung bei der Aufführung eines Tanzstückes während der festlichen Eröffnungszeremonie Ende Oktober 2016

Das Stiftungsprojekt „Center for Social Protection and Social Work of Ninh Hòa Town“ liegt ebenfalls in der Provinz Khánh Hòa. Die Einrichtung, die schon seit Längerem besteht, wurde mit den gespendeten 100.000 US-Dollar renoviert und um ein multifunktionales Gebäude erweitert. Gegenwärtig leben in der Region etwa 865 behinderte Kinder, was beinahe einem Prozent aller Kinder in dieser Gegend entspricht. Viele von ihnen sind dabei so schwer geschädigt, dass es nicht möglich ist, sie zu bewegen bzw. optimal zu betreuen. Dies bindet die Kräfte der Eltern in einem sehr beträchtlichen Maße und schränkt sie dadurch beim Erwerb des Lebensunterhalts ein. Vor der Erweiterung beherbergte das Center 42 Kinder auf Internatsbasis. Für weitere 60 Behinderte und Waisen wurde das neue Multifunktionsgebäude mit drei neuen Klassenzimmern, einem Erholungsraum und einem Klangraum für Hör- und Sprechgeschädigte gebaut. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2015 und wurden im April 2016 fertiggestellt.

Obgleich Vietnam heute zu den aufstrebenden Ländern Asiens zählt, kann das Land selbst gegenwärtig nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass die Ärmsten der Armen, die Behinderten und die Kranken trotz der dynamischen Entwicklung der Wirtschaft nicht ausreichend vom Staat berücksichtigt werden können, da die Gelder ebenso dringend für andere Projekte wie Infrastruktur, Industrialisierung, Umweltschutz und Bildungsmaßnahmen benötigt werden.

„Aufgrund der engen, dauerhaften und vertrauensvollen Beziehung zu unserem vietnamesischen Geschäftspartner hat dieser das Projekt unmittelbar betreut, die Verwendung der Mittel kontrolliert und regelmäßig Bericht erstattet“, erklärt Mark Bezner.