#PflegeComebackStudie

Eine Studie der Paul Hartmann AG untersucht das Potenzial von ehemaligen Pflegekräften für den Wiedereinstieg und weniger Personalmangel. Das Ergebnis zeigt, dass sich nahezu jede zweite Pflegekraft eine Rückkehr in den alten Beruf vorstellen könnte.

Die Präsentatoren der Studie (von links) - Andreas Joehle, Vorstandsvorsitzender der Paul Hartmann AG , Radostina Filipowa, ehemalige Pflegekraft, und Andreas Westerfellhaus, Staatssekretär und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung.
Foto: Die Präsentatoren der Studie (von links) - Andreas Joehle, Vorstandsvorsitzender der Paul Hartmann AG , Radostina Filipowa, ehemalige Pflegekraft, und Andreas Westerfellhaus, Staatssekretär und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung.
© Paul Hartmann AG

Die Studie des Medizin- und Pflegeprodukteherstellers Hartmann (durchgeführt vom unabhängigen Institut Psyma Health & Care) ist die erste, die sich mit den Aspekten einer möglichen Rückkehr ehemaliger Pflegekräfte auseinandersetzt.

„Fast die Hälfte der ehemaligen Pflegekräfte würde zurückkehren – dies ist eine der positiven Kernaussagen der #PflegeComeBack Studie. Denn der Beruf wird trotz aller Herausforderungen von sehr vielen Menschen noch als Berufung verstanden – hier können wir ansetzen, um dem Pflegekräftemangel pragmatisch und effektiv entgegenzutreten“, sagt Andreas Joehle, CEO der Hartmann Gruppe.

Ihre Bereitschaft für eine Rückkehr in die Pflege knüpfen die Befragten an vielfältige Veränderungen. Am häufigsten werden „andere Strukturen und Arbeitsbedingungen“ genannt: 42 Prozent betrachten diesen Aspekt als wichtige Voraussetzung. Mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) fordern mehr Personal. Bessere Bezahlung bewerten 30 Prozent als entscheidenden Faktor.

Auf Basis der #PflegeComeBack Studie wird Hartmann sein Engagement ausbauen, das darauf abzielt, ehemalige Pflegekräfte wieder für die Pflege zu gewinnen. „Wir werden uns zu möglichen Maßnahmen eng mit Staatssekretär Andreas Westerfellhaus abstimmen, um möglichst effektiv unterstützen zu können“, sagt Joehle. Erste Maßnahmen sollen zum Deutschen Pflegetag 2019 vorgestellt werden. „Vorstellbar ist unter anderem eine digitale Austauschplattform, die ehemalige Pflegekräfte beim Wiedereinstieg unterstützt.“

Im Auftrag der Hartmann Gruppe hat das unabhängige Forschungsinstitut Psyma Health & CARE ehemalige Pflegekräfte befragt. Es gab 21 qualifizierte Tiefeninterviews und 50 quantifizierte Ergebnisse. Es handelt sich bei den befragten Personen zu 52 Prozent um ehemalige Gesundheits- und Krankenpfleger, zu 39 Prozent um ehemalige Altenpfleger und zu 8 Prozent um ehemalige Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger.

Weitere Ergebnisse zur #PflegeComeBack Studie finden Sie unter http://www.pflegecomeback.de.