Neues Positionspapier zur Chemikalien-Politik

Die Regulierung von Chemikalien ist in den letzten Jahren immer drastischer geworden – mit massiven Auswirkungen auf die Textil- und Bekleidungsindustrie und einem hohen Lobby-Aufwand für Südwesttextil und seine Dachverbände in Berlin und Brüssel.

Insbesondere aufgrund aktueller Probleme mit der Umsetzung der REACH-Verordnung wurde es höchste Zeit für ein klares Statement unserer Branche. Unten finden Sie das aktuelle Positionspapier von textil + mode in Deutsch und Englisch, an dessen Erstellung sich auch Südwesttextil-Umweltreferent Stefan Thumm ganz wesentlich beteiligt hat.

Die wesentlichen Forderungen des Papiers sind:

  • Unterstützung insbesondere mittelständischer (Chemie-)Unternehmen bei der Registrierung
  • „Notfalllösung“ für nicht registrierte Stoffe zur Rettung von Innovationen und Vermeidung von Produktionsausfällen
  • Weitreichende, gut ausgestattete EU-Forschungsförderprogramme der Alternativstoffforschung / Innovation
  • Gewährleistung gleicher Wettbewerbsbedingungen („Level-Playing-Field“) für EU- und Nicht-EU-Hersteller
  • Dauerhaftes Monitoring der Gesetzesfolgen der Chemikalienpolitik („Impact Assessment“) in den Nachverwender-Industrien
  • Chemikalienpolitik an dem tatsächlichen Risiko durch einen Stoff ausrichten und nicht an der abstrakten Gefahr, die theoretisch von einem Stoff ausgeht