Corona – PSA und chirurgische Masken: Unterstützung aus Brüssel

Kommission gibt Herstellern medizinischer Ausrüstung Orientierungshilfe

EU-Schutzmaske
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Damit die Unternehmen ihre Produktion von grundlegenden medizinischen Geräten und Materialien steigern können, hat die EU-Kommission heute (Montag, den 30.03.2020), zwei Produktionsleitlinien für Schutzausrüstung wie Atemschutzmasken und für Ausrüstung aus 3D-Druck veröffentlicht - siehe in der Anlage unter Downloads:

Leitfaden 1: Soll Herstellern dabei helfen, die geltenden rechtlichen und technischen Anforderungen zu prüfen, bevor sie neue Produkte in die EU einführen oder neue oder bestehende Anlagen zur Herstellung von Schutzausrüstungen wie Masken, Handschuhe und OP-Kittel einrichten oder darauf umstellen. Außerdem informiert er die Hersteller über die konkreten Schritte, die sie ergreifen sollen, um ihre Produkte in der EU in Verkehr bringen zu können.

Leitfaden 2: Geht auf die Konformitätsbewertungsverfahren für den 3D-Druck und 3D-Druckerzeugnisse ein, die im medizinischen Kontext im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt werden sollen. Ziel des Dokuments ist es, den geltenden EU-Rechtsrahmen für diese Produkte darzulegen und Beispiele für technische Normen zu nennen, die die Hersteller verwenden können, um konforme Produkte auf dem EU-Markt in Verkehr zu bringen.

Die Kommission betont in ihrer Pressemitteilung hier bitte klicken die Unterstützung und Kooperation seitens der Industrie. Viele Unternehmen haben sich bereit erklärt, sich gegenseitig in praktischen und technischen Fragen zu unterstützen, um die Produktion von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und medizinischer Ausrüstung zu steigern. Die Kommission arbeitet aktiv mit der Wirtschaft zusammen, um die Gesamtproduktion dieses Materials in der EU massiv anzukurbeln, und stellt dafür die erforderlichen Orientierungshilfen bereit.