REACh bleibt eine Herausforderung

Teilnehmer informieren sich über Aktuelles auf der Südwesttextil-Umweltaussprache

Von ERCs über PROCs bis zur BBAuA – die inhaltlichen Entwicklungen im Umweltbereich sind mannigfaltig. Dementsprechend bot die Umweltaussprache am 17. Mai in Leinfelden, die von Südwesttextil in Zusammenarbeit mit dem IVGT veranstaltet wurde, ein prall gefülltes Programm.

Zunächst brachte die Referentin Dr. Monika Kohla, Geschäftsführerin und Leiterin der Umweltabteilung des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V., die Teilnehmer zum Thema REACh auf den neuesten Stand. Insbesondere der Umgang mit den neuen Sicherheitsdatenblättern und die Anwendung der hierfür erforderlichen Deskriptoren werden den betroffenen Unternehmen in Zukunft einiges abverlangen. Dr. Kohla stellte den Teilnehmern praxistaugliche Hinweise und Arbeitsmittel zur Verfügung, mit denen sich die Unternehmen aktiv auf den Umgang mit den Sicherheitsdatenblättern vorbereiten können.

Daneben stellte Michael Pöhlig, stellvertretender Geschäftsführer des IVGT, den aktuellen Stand der im Zusammenhang mit REACh registrierten Kandidatenstoffe mit Textilrelevanz vor. Auch die Ausführungen zur Biozid-Ausrüstung von Textilien sowie zum Stand der Merkblätter über die besten verfügbaren Techniken in der Textilindustrie stießen bei den Teilnehmern auf reges Interesse. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Einblick in ein bei der Firma Lindenfarb aktuell laufendes Pilotprojekt zur Abluftreinigung. Dr. Ronald Eiser, Leiter der Abteilung Umweltschutz bei Lindenfarb, stellte den interessierten Zuhörern die komplizierte Abluftreinigungsanlage vor.

Die Seminarunterlagen und Arbeitsmittel können im Mitgliederbereich abgerufen werden.