Sicherheit von Schnittschutzhosen

Hochschule Reutlingen erhält Zusage für Forschungsprojekt

Positive Nachricht aus dem Bundesforschungsministerium für die Hochschule Reutlingen: Das Berliner Ministerium fördert für die kommenden drei Jahre ein Forschungsprojekt der Fakultät Textil & Design, das sich mit dem Thema Sicherheit von Schnittschutzhosen beschäftigt.

Zusammen mit der Hochschule Rottenburg werden Wissenschaftler unter der Leitung von Professor Angela Maier erforschen, weshalb die Materialien bei den Schutzhosen altern. Zudem wollen sie klären, welche Auswirkungen die Alterung auf die Sicherheit hat und wie sich der Sicherheitsstandard verbessern lässt. Für das Forschungsprojekt erhält die Fakultät insgesamt 260?000 Euro.

Schnittschutzhosen haben die Aufgabe, bei Arbeiten mit Motorkettensägen den Anwender vor Verletzungen zu schützen. Untersuchungen haben ergeben, dass diese Hosen jedoch unvorhergesehen altern. Besonders wichtig bei der Untersuchung sind die sicherheitswirksamen Einlagen, die die Aufgabe haben, die Kettensäge in kürzester Zeit zum Stillstand zu bringen.

Insbesondere soll bei dem Forschungsprojekt die Frage geklärt werden, inwieweit die Eigenschaften des Oberstoffs, einer Zwischenmembran und eines Innenfutters oder die chemische Ausrüstung der verwendeten Garne die Alterungsbeständigkeit verbessern können.

Neben der Hochschule Reutlingen sind als Projektpartner die Firma Rökona GmbH, Tübingen, Produzent technischer Textilien, die Firma Thurner Garten- und Forsttechnik GmbH Ammerbuch-Entringen, Produzent von Waldarbeiterschutzbekleidung, die Sozialversicherung für den Gartenbau, Kassel und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Fachgruppe Forsten, München beteiligt.

Weitere Informationen unter http://www.reutlingen-university.de.