Herzlich Willkommen

Sonderprogramm zur Förderung der beruflichen Mobilität von Azubis aus Europa

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Richtlinie und einen Förderkatalog für das Sonderprogramm "Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa (MobiPro-EU)" veröffentlicht. Das Programm wird von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt.

Im Rahmen des Programms können junge Menschen, die sich für eine Ausbildung in Deutschland interessieren und die bereits über eine Qualifikation in einem Engpass- bzw. Mangelberuf verfügen, verschiedene Förderleistungen beantragen, die die Vorbereitung und die Aufnahme einer Ausbildung bzw. Beschäftigung in Deutschland erleichtern sollen. Dazu zählen z. B. Kostenerstattung für die An- und Abreise zum Bewerbungsgespräch, aber auch die finanzielle Förderung von Sprachkursen und die Finanzierung bzw. Bereitstellung einer sozial- und berufspädagogischen Betreuung. Antragsberechtigt sind jeweils nur natürliche Personen, die von der Freizügigkeit innerhalb der EU Gebrauch machen wollen und entweder eine betriebliche Berufsausbildung in Deutschland oder eine "qualifizierte Beschäftigung in einem Engpass- bzw. Mangelberuf" aufnehmen wollen. Voraussetzung für die Berufsausbildung in Deutschland ist, dass noch keine abgeschlossene Ausbildung im Herkunftsland vorliegt. Eine institutionelle Förderung ist nicht vorgesehen.

Das Sonderprogramm wurde initiiert, damit oft notwendige und wichtige Unterstützung von jungen Menschen, die eine Arbeit in Deutschland aufnehmen möchten, nicht von den Unternehmen alleine geleistet werden muss. Vor allem dann, wenn die Unterstützung weit über die Zuständigkeit des Betriebs hinausgeht, z. B. Umzugskostenpauschale zur Arbeitsaufnahme oder Kostenübernahme für Anerkennungsverfahren.

Foto: © buchachonFotolia.com