Nachhaltig, hochwertig, innovativ

Stickgarne von Madeira sorgen seit fast 100 Jahren für den besonderen Auftritt

Im Jahr 1919 als „Burkhardt & Schmidt Garnfabrik“ gegründet, machte sich die spätere Madeira Garnfabrik schon früh einen Namen als Produzent hochwertiger Stickgarne. Basis für den Erfolg ist heute wie damals die Kombination traditioneller Werte und Freude an der Innovation, in der die Inhaber Ulrich und Michael Schmidt den Gründern in nichts nachstehen. In den 70er Jahren wurde der bis dahin überwiegend auf den nationalen Markt ausgerichtete Vertrieb zunehmend international. Mit einem Exportanteil von über 80 Prozent sowie Tochter- und Vertriebsgesellschaften in über 60 Ländern ist das Familienunternehmen heute ein führender Global Player in Sachen Stickgarn.

Über 70 Prozent der von Madeira verkauften Garne werden in Freiburg hergestellt. „Die umfassenden Investitionen der letzten Jahre in alle Fertigungsstufen des Freiburger Werks sind ein klares Bekenntnis zum Standort“, betont Geschäftsführer Holger Kappus, der besonders stolz ist auf seine hochmodernen energie- und wassersparenden Färbeapparate. „Durch unseren ressourcenschonenden Maschinenpark sparen wir heute 40 Prozent Energie pro Kilo Garn.“

Auch der Maschinenpark der Spulerei und der Verpackungsanlage sind auf dem neuesten Stand der Technik. Schon früh setzte Madeira auf Nachhaltigkeit und ließ sämtliche Garne bereits vor 20 Jahren nach Ökotex Standard 100 zertifizieren. Heute hat sich das Unternehmen einen strengen Verhaltenskodex zu Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsschutz auferlegt. „Auch unsere Zulieferer weltweit werden von uns verpflichtet, dem Regelwerk beizutreten“, beschreibt Kappus den Anspruch seines Hauses im Bereich Corporate Social Responsibility.

Die umfassenden Investitionen der letzten Jahre in alle Fertigungsstufen des Freiburger Werks sind ein klares Bekenntnis zum Standort

Holger Kappus, Geschäftsführer

Doch auf den Lorbeeren will sich der Stickgarnspezialist nicht ausruhen, getreu der Devise: Wer nicht ständig versucht, besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. „Zu den weltweit führenden Herstellern hochwertiger Stickgarne zu zählen, ist für uns kein Grund, mit dem Erreichten zufrieden zu sein“, mahnt Kappus. „Die computergesteuerten Hochgeschwindigkeits-Stickmaschinen erfordern Garne mit hoher Belastungsgrenze. Garne, die eine störungsfreie Produktion und beste Laufeigenschaften gewährleisten und dabei den modischen Gestaltungsspielraum möglichst wenig einengen.“

Mehr zu erreichen, das bedeutet heute auch, Aufgaben zu übernehmen, die früher vom Kunden selbst erledigt wurden. „Heute verkaufen wir viel mehr als nur Garn. Wir verkaufen kreative Lösungen“, beschreibt Reiner Knochel, Produkt- und Marketing Manager bei Madeira, wie sich das Angebot seines Unternehmen wandelt. „Für jeden Garntyp zeigen wir durch Designbeispiele die Vielfalt des Anwendungsspektrums in Musterbüchern, die wir ständig erweitern. Designer unterstützen wir mit speziellen Lookbooks.“

Sein Kollege Jürgen Korge berichtet, dass neben höchster Kreativität heute auch technisches Knowhow weit über das Produkt hinaus erwartet wird. „Das bedeutet neben dem frühzeitigen Erkennen von Trends in der Modebranche auch, Kunden in allen Fragen rund um das Garn und den Stickprozess beraten.“ Ganz in diesem Sinn bietet Madeira ein breites Zubehör-Programm an Nadeln, Vliesen, Scheren und Folien – kurz: alles, was man zum industriellen Sticken braucht.

Zum internationalen Kundenkreis gehören Abnehmer aus allen Bereichen der Textilwirtschaft. Neben Stickbetrieben, Konfektionären sowie Marken und Designer aus Mode, Sport, Berufs- und Sicherheitsbekleidung kommt die Kundschaft auch aus den Sparten Automobil, Heimtextil, Schuhe und Taschen. Dazu kommen Webereien, Strickereien sowie Band- und Kordelhersteller. Mithilfe marktangepasster Dispositions- und Logistiksysteme kann Madeira ein breites Warenspektrum sofort oder sehr kurzfristig liefern.

Madeira - Qualität in 3. Generation

  • 1919 gegründet
  • ca. 450 Mitarbeiter weltweit
  • über 20 Garnsorten in über 2 000 Farben
  • 70 Prozent Fertigungsanteil in Freiburg
  • 80 Prozent Exportquote
  • Tochter- und Vertriebsgesellschaften in 60 Ländern