Textile Sicherheit hat Konjunktur

Innovative Entwicklungen von STRÄHLE + HESS / Gefragter Entwicklungspartner für unterschiedliche Branchen

Sicherheit für Verkehrsteilnehmer und Passagiere durch Textilien: Diese Aussage überrascht zwar auf den ersten Blick. Und doch sind es die Entwickler von STRÄHLE + HESS, die in diesen Zeiten Auto- wie Flugzeugbauer aufhorchen lassen. Die textilen Bänder bestehen sogar härteste Crashtests.

Denn es ist das Wissen um die richtige Art des Webens, die einen Gurt so reißfest macht, dass er die Energie herumfliegender Ladung aufnehmen kann. Damit schützt er Insassen von Fahr- und Flugzeugen wirksam vor ernsthaften Verletzungen. Dadurch haben sich die Tüftler aus dem Schwarzwald zu einem gefragten Partner für die unterschiedlichsten Branchen entwickelt. Denn verzurrt, vertäut und gesichert werden muss in den meisten Industriezweigen.

Zum Beispiel über den Köpfen der Flugpassagiere. In den verschiedenen Klimazonen der Lüfte halten die Scharniere der Gepäckablagen in Flugzeugen ihren Anforderungen an ständige Mobilität oft nur begrenzt stand. STRÄHLE + HESS hat einen Gurt entwickelt, der beim ungewollten Öffnen von Scharnieren zusätzliche Sicherheit bietet. Das Gepäck wird so in den Ablagen gehalten.

Bei einer Vollbremsung rutscht die Ladung im Innern eines Autos durch die Schwerkraft unweigerlich nach vorne. Also entstand im Auftrag eines renommierten Kunden ein feuerhemmendes Fangband aus Polyester für den Fahrer- und Beifahrersitz, der im Extremfall Rücken und Wirbelsäule schützt. Ein absolutes Novum in der Automobilindustrie. Dieser Branche verlangt der Verbraucher immer höhere, zusätzliche Sicherheitsstandards ab. Der erste Autobauer hat das neue Sicherheitssystem, das locker fünf Tonnen stemmt, in seinen Fahrzeugen bereits implementiert. Back Panels in den Lehnen wären teurer gewesen.

Wer mit einer solch kniffligen Aufgabenstellung nach Althengstett reist, trifft garantiert auf kreative Köpfe, die die über 80-jährige Erfahrung aus der Herstellung von Strick- und Wirkwaren in die Produktion einbringen. Entwicklungsabteilung und Labor von STRÄHLE + HESS werden täglich aufs Neue gefordert. Die innovativen Vorschläge sind durchdacht und praktikabel, vor allem aber kostengünstig ausgerichtet.

Denn für eine textile Lösung sprechen so gut wie immer die günstigeren Entwicklungskosten. Textil ist flexibel einsetzbar, absorbiert hohe Energien, damit sie keinen großen Schaden anrichten können, und nimmt diese Energie auf. Auch spielt das Gewicht bei der Bevorzugung von textilen Materialien eine große Rolle. Fahrzeuge sollten sich, um Energie zu sparen, möglichst wenig belastet fortbewegen. Mit textiler Ausstattung werden sie zum Leichtgewicht.

In Zusammenarbeit mit einem Auftraggeber entstand eine völlig neue Technologie für das Auslösen von Airbags. Tests haben erwiesen, dass das hochfeste Gewebeband, das bei einer renommierten Automarke zum Einsatz kommt, die Seitenairbags in extrem kurzer Zeit auslöst. Es sorgt dafür, dass die Stoffnaht der Sitzbezüge beim Aufprall seitlich blitzschnell aufreißt und sich der Airbag sofort entfalten kann. Außerdem ist die Produktion mit dem textilen System, die bei STRÄHLE + HESS umgesetzt wird, günstiger.

Textile Lösungen sind übrigens in sehr kurzer Zeit realisierbar. In der Regel dauert es nur wenige Wochen oder Monate bis zur Präsentation des ausgereiften Lösungsvorschlags. Meistens sind die Vorschläge aus der Schwarzwälder Ideenschmiede im wahrsten Sinne des Wortes recht einfach gestrickt, wenn verschiedene Bauteile zusammengefügt oder internationale Standards eingehalten werden müssen.