Vorläufige Rechengrößen in der Sozialversicherung 2017

Bundesministerium für Arbeit und Soziales legt Referentenentwurf vor

Anfang September 2016 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Entwurf für eine Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2017 vorgelegt. Die Rechengrößen bestimmen, bis zu welchem Einkommen Beiträge zur Sozialversicherung zu entrichten sind und ab welchem Einkommen keine Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung besteht.

Die Rechengrößen werden jährlich angepasst. Für die Anpassung der Werte für 2017 ist die Einkommensentwicklung des Jahres 2015 maßgeblich.

Für 2017 ergeben sich folgende Rechengrößen:

Beitragsbemessungsgrenzen zur Kranken- und Pflegeversicherung

  • monatlich (West und Ost): 4.350 Euro
  • jährlich (West und Ost): 52.200 Euro

Beitragsbemessungsgrenzen zur allgemeinen Renten- und Arbeitslosenversicherung

  • monatlich (West/Ost): 6.350 Euro/5.700 Euro
  • jährlich (West/Ost): 76.200 Euro/68.400 Euro

Beitragsbemessungsgrenzen zur knappschaftlichen Rentenversicherung

  • monatlich (West/Ost): 7.850 Euro/7.000 Euro
  • jährlich (West/Ost): 94.200 Euro/84.000 Euro

allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze (§ 6 Abs. 6 SGB V)

  • (West und Ost): 57.600 Euro

besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze (§ 6 Abs. 7 SGB V)

  • (West und Ost): 52.200 Euro

Bezugsgrößen

  • monatlich (West und Ost): 2.975 Euro/2.660 Euro
  • jährlich (West und Ost): 35.700 Euro/31.920 Euro