Weiterbildung nach Feierabend

Im Herbst beginnt in der Gatex ein neuer WeGebAU-Kurs

Nach den Sommerferien findet in der Gatex in Bad Säckingen wieder eine Qualifizierung zum Maschinen- und Anlagenführer im Rahmen der WeGebAU-Förderung statt. Diesmal wird die Ausbildung in einem Wochenrhythmus durchgeführt, d.h. die Teilnehmer sind in der Regel einmal im Monat für eine Woche in der Gatex. Die Maßnahme wird über die Arbeitsagentur auf Antrag gefördert. Begünstigt werden gering qualifizierte Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss oder mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und ihre erlernte Tätigkeit nicht mehr ausüben können, sowie Arbeitnehmer, die in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Arbeitnehmern beschäftigt sind. Für die Gatex ist es die sechste WeGebAU-Weiterbildung, die sie in Zusammenarbeit mit der Gewerbeakademie und der Handwerkskammer Freiburg seit 2008 ausrichtet. In dieser Zeit haben insgesamt 61 Personen ihren Facharbeiterbrief erworben. "Wir freuen uns jedes Mal aufs Neue, in unserem modernen Technikum mit den vielen jungen Azubis älteren und geringqualifizierten Arbeitnehmern die Möglichkeit bieten zu können, ihre fehlenden Berufsabschlüsse nachzuholen", erklärt Ausbildungsleiter Ingo Kiefer. Interessenten können sich gerne bei Christine Schneider melden.

''Die WeGebAU-Förderung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

• Die Agentur für Arbeit erstattet dem Arbeitnehmer die Lehrgangskosten und einen Zuschuss zu den notwendigen übrigen Weiterbildungskosten. Die Arbeitnehmer erhalten dafür einen Bildungsgutschein.

• Für die Qualifizierung der gering qualifizierten Mitarbeiter erhält das Unternehmen einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt und eine Pauschale zu den Sozialversicherungsbeiträgen. Dieser ist bei der Arbeitsagentur zu beantragen. Der Zuschuss wird für den Zeitraum gezahlt, in dem der Arbeitnehmer wegen der Teilnahme an der Weiterbildung keine Arbeitsleistung erbringen kann. Die Förderhöhe wird entsprechend des Qualifizierungsbedarfs und des Arbeitsausfalls individuell festgelegt. Sie kann bis zu 100 Prozent betragen. Je nach regionaler Arbeitsagentur kann die Förderhöhe jedoch unterschiedlich sein''