Projekt Wirtschaft inklusiv

Anfang April hat sich das Bildungswerk der Frage gestellt, wie man das gemeinsame Lernen von Behinderten und Nichtbehinderten in der Berufsausbildung am besten hinbekommen. Daraus ist das Projekt "Wirtschaft inklusiv" entstanden.

Ziel ist es, Unternehmen verstärkt für die Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu gewinnen und das Engagement der Wirtschaft für Inklusion zu verstärken und zu dokumentieren. Zu diesem Zweck wurden 2,5 Projektleiterstellen, sogenannte Inklusionsberater, in Baden-Württemberg eingerichtet. Sie werden in den jeweiligen Regionen aktiv auf Unternehmen zugehen, um die vorhandenen Fachdienste, Einrichtungen, Organisationen und Institutionen der beruflichen Teilhabe und Rehabilitation behinderter Menschen bei den Unternehmen vorzustellen und entsprechende Ansprechpartner zu vermitteln. Dabei werden keine neuen Einrichtungen und Strukturen geschaffen, sondern die Inklusionsberater sollen aus der Wirtschaft heraus die Betriebe unterstützen und spezifisches Knowhow vermitteln, damit vorhandene Strukturen, Unterstützungssysteme und Förderleistungen besser genutzt werden. Das Projekt ist Teil eines Bundesprojektes, welches durch die Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) durchgeführt und über Mittel des Ausgleichsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finanziert wird.

Ebenfalls zum Thema Inklusion sind von der BDA zwei neue Broschüren erschienen: "Bildung inklusiv - Potenziale entfalten durch Inklusion" beschäftigt sich mit Inklusion an Kindertagesstätten, Schulen, der Beruflichen Bildung sowie an Hochschulen. Mit dem Leitfaden "Inklusion Unternehmen - Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung" hat die BDA eine Publikation veröffentlicht, die gute praktische Beispiele zur Umsetzung enthält.