Wirtschaft trifft SWR

Im Studio A des Südwestrundfunks (SWR) in Stuttgart inmitten der Kulisse von „Sport im Dritten“, kamen Anfang März Journalisten des SWR-Landesprogramms und Südwesttextil-Mitglieder zu einem lockeren Austausch zusammen.

Um den Südwesttextil-Mitgliedern einen Überblick über die Arbeit des Senders zu geben, präsentierten die vier Medienvertreter die verschiedenen Formate und gaben Antworten auf die Frage „Wer sind wir überhaupt?“.
Foto: Um den Südwesttextil-Mitgliedern einen Überblick über die Arbeit des Senders zu geben, präsentierten die vier Medienvertreter die verschiedenen Formate und gaben Antworten auf die Frage „Wer sind wir überhaupt?“.
© Südwesttextil

Mit dem Veranstaltungskonzept „Wirtschaft trifft SWR“ bringt der SWR sein Redaktionsteam mit Vertretern aus den Unternehmen im Ländle zusammen, um sich kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. In der Runde saßen Clemens Bratzler, Hauptabteilungsleiter Multimediale Aktivität, Anja Görzel, Abteilungsleiterin Presse und PR, Sabrina Fritz, Leiterin Aktuelle Wirtschaft, und Dr. Elisabeth Milin, Redakteurin des Formats „Made in Südwest“. Die Erwartungen an den Dialog waren bei den textilen Vertretern ähnlich: Mal hinter die Kulissen blicken, Kontakte knüpfen und „den Spot auf die kleine aber feine Industrie Textil lenken“, so Südwesttextil-Hauptgeschäftsführer Peter Haas. Viele der Anwesenden seien mit dem SWR aufgewachsen und durch die bunte Vielfalt der SWR-Programme aus Hörfunk und Fernsehen stark mit der Region verbunden.

Um den Wirtschaftsvertretern einen Überblick über die Arbeit des Senders zu geben, präsentierten die vier Medienvertreter die verschiedenen Formate und gaben Antworten auf die Frage „Wer sind wir überhaupt?“.

Dr. Elisabeth Milin, Anja Görzel, Clemens Bratzler und Sabrina Fritz (v.l.n.r.)
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Foto: Dr. Elisabeth Milin, Anja Görzel, Clemens Bratzler und Sabrina Fritz (v.l.n.r.)
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Das erklärte Ziel des Südwestrundfunks ist es, für alle Nutzerinnen und Nutzer auf allen Plattformen da zu sein. Deshalb ist eine der größten Herausforderungen im Stuttgarter Funkhaus, die Nachrichten schnell auf alle Plattformen zu bringen und dabei möglichst noch verschiedene Perspektiven zu beleuchten. Für das Thema Wirtschaft sind dies neben Radio und Fernsehen, mittlerweile auch die SWR Aktuell App hier mehr, die Social Media Kanäle Facebook und Youtube sowie die Online Medien.

Als Leiter der Abteilung „Multimediale Aktivität“ betonte Clemens Bratzler, wie wichtig die neuen Formate seien, um mit vielen Zuschauern in Kontakt zu treten. Gemeinsam mit den rund 30 Kollegen der Wirtschaftsredaktion versuche Sabrina Fritz, gerade bei tagesaktuellen Themen Stimmen aus den Unternehmen zu bekommen. Die Vorlaufzeiten wären dabei oft nur wenige Tage und deshalb sei es schwierig, dem Konzept einer beispielhaften Berichterstattung immer nachzukommen.

Im Vergleich dazu haben die wöchentlichen Sendungen wie „Betrifft“, „Marktcheck“, „Plusminus“ oder „Zur Sache Baden-Württemberg“ einen umfangreicheren Anspruch und dementsprechend deutlich mehr Vorbereitungszeit. Ein weiteres Format ist „Made in Südwest“: Die 2014 ins Leben gerufene Reportagereihe mit bisher 149 Folgen stellt erfolgreiche Firmen, Initiativen und Familienbetriebe aus dem Südwesten vor, um der innovationsreichen Wirtschaft in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine Plattform zu geben. Die beiden Bundesländer senden abwechselnd jeden Mittwoch um 18.15 Uhr ein 30-minütiges Unternehmensporträt. Bei der Auswahl achtet Dr. Elisabeth Milin gemeinsam mit ihrem Team besonders darauf, dass es um Unternehmen geht, die ein Alleinstellungsmerkmal haben und mit ihrer Tradition in der Region verwurzelt sind. In den Geschichten stehen die Menschen im Vordergrund, und während der Dreharbeiten vor Ort dringt das Redaktions- und Drehteam im besten Fall bis in die DNA des Unternehmens vor.

Sabrina Fritz im Gespräch mit Südwesttextil-Mitgliedern.
Foto: Sabrina Fritz im Gespräch mit Südwesttextil-Mitgliedern.
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Auch von Südwesttextil-Mitgliedsunternehmen wie Steiff, KBC, Mustang, VAUDE oder dem Forschungsinstitut DITF in Denkendorf gibt es bereits diese interessanten und beeindruckenden Porträts. Für die Dreharbeiten der Folge „Das Jeanswunder“ beispielsweise, die im Juli 2015 ausgestrahlt wurde, war der SWR rund zehn Tage bei Mustang in Künzelsau. In der anschließenden Diskussion berichtete der COO Jonas Niemeyer, wie die Unternehmensleitung im Vorfeld die Chancen und Risiken des Drehs abgewogen hatte, denn man öffne dem Fernsehsender doch Tür und Tor, so der Jeansspezialist. Doch die Zusammenarbeit sei sehr vertrauensvoll und angenehm gewesen und das Ergebnis sehr positiv. Auch andere Mitgliedsunternehmen berichteten von positiven Erfahrungen und nach der Diskussionsrunde gab es beim lockeren Get-together Zeit, sich bei Butterbrezeln und einem Glas Wein im Gespräch persönlich kennenzulernen.

In der anschließenden Exklusivführung durch die Studios und Büros gab es dann den von allen erwartete Blick hinter die Kulissen mit vielen bekannten Gesichtern und Stimmen aus Funk- und Fernsehen. Der Abend endete mit dem Vorsatz, in Zukunft noch stärker zusammenzuarbeiten.