Delegationsreise mit Franz Untersteller

Der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg plant vom 19. bis 25. Februar 2017 eine Reise nach México D.F., Santiago de Querétaro und Aguascalientes. Branchenschwerpunkte sind die Automobil und Kfz-Zulieferung, Werkzeug- und Maschinenbau sowie Umwelttechnik und Ressourceneffizienz in der Produktion.

Schon heute gehört Mexiko zu den große Automobilproduzenten und
-exporteuren. Rund 21 % aller mexikanischen Ausfuhren sind Fahrzeuge und Fahrzeugteile. Niedrige Löhne, gute Ausbildung, ausgebaute Infrastruktur und ein ausgedehntes Zuliefer-Netzwerk sind Gründe, weshalb die Autoindustrie immer mehr Wertschöpfung anzieht. So ist Mexiko mit rund 3,5 Mio. produzierten Fahrzeugen jährlich an siebter Stelle weltweit und hat Länder wie Brasilien, Kanada oder Spanien überholt.

Um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben den mexikanischen Markt auszuloten, organisiert Baden-Württemberg International (bw-i) eine Wirtschaftsdelegationsreise mit Schwerpunkt Automobil- und Zulieferindustrie, Maschinen- und Werkzeugbau sowie Umwelttechnik und Ressourceneffizienz in der Produktion nach México D.F., Santiago de Querétaro (Bundesstaat Querétaro), und Aguascalientes (Bundesstaat Aguascalientes) da sich die Bundesstaaten immer mehr zu attraktiven Investitionsstandorten für mittelständische Betriebe entwickeln. Querétaro ist ein mexikanischer Automotive Hub mit mehr als 300 Unternehmen aus der Automobilindustrie, die 49.000 Mitarbeiter beschäftigt. In Aguascalientes betreibt nicht nur der japanische Automobilhersteller Nissan sein Werk, sondern auch der Daimler-Konzern hat entschieden, gemeinsam mit dem Allianzpartner Nissan ein Werk aufzubauen, in dem Ableger der A-Klasse produziert werden sollen. Mitte 2017 soll das Daimlerwerk in Betrieb gehen.

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