Wirtschaftsministerium fördert Hohensteiner Institute

Wirtschaftsminister Ernst Pfister: "Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren vom exzellenten Forschungs- und Dienstleistungsangebot"

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Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert das Hohenstein Institut für Textilinnovation e.V. (HIT), vormals bekleidungsphysiologisches Institut in Bönnigheim (BPI), im Jahr 2010 mit einem Zuschuss in Höhe von rund 101.559 Euro. Dies teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister in Stuttgart mit. Der Zuschuss soll der Anschaffung von Geräteinfrastruktur dienen.

HIT ist eines von elf Instituten der angewandten Forschung der Innovationsallianz Baden-Württemberg. "Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten trägt erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land bei", betonte Pfister. "Mit seinem Forschungs- und Dienstleistungsangebot ist das HIT ein unverzichtbarer Partner vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund des hohen Kostendrucks keine eigenen Forschungskapazitäten vorhalten können, aber dennoch ständig neuen Anforderungen gerecht werden müssen."

Die Forschungsprojekte, die am HIT bearbeitet werden, sind gelungene Beispiele für das erfolgreiche Zusammenspiel von öffentlicher Förderung, wirtschaftsnaher Forschung und zukunftsorientiertem Unternehmertum. Die Bandbreite dieser Projekte reicht von Smart Clothes, also Kleidungsstücken mit integrierter Informations- und Kommunikationstechnik, bis hin zu Medizintextilien mit integrierten Wirkstoffdepots, die Verletzungen oder chronische Wunden heilen können.

Nur mit hochwertigen und hochinnovativen Produkten, die dem Käufer einen besonderen Nutzwert bieten, ist es der heimischen Textilbranche möglich, Marktnischen zu besetzen, in denen sich die Produktion noch lohnt. Das dazu notwendige Know-how erhalten die vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen der Branche vom HIT.

Damit das HIT seine Aufgabe des schnellen und effektiven Technologietransfers auch künftig erfolgreich erfüllen kann, muss es Vorlauf- und Eigenforschung betreiben, also für die Wirtschaft relevante Technologietrends rechtzeitig erkennen, neue Technologiefelder erschließen und sie zum Transfer aufbereiten. "Die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit dieser Forschungseinrichtung ist wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Technologietransfer und ein wichtiges Signal für den Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsstandort Baden-Württemberg", so Pfister.