www.career-in-bw.de

Die Initiative bietet direkten Zugang zu europäischen Fachkräften aus unterschiedlichen Branchen

career-in-bw

Die Fachkräftesicherung entwickelt sich zu einem strategischen Kernthema für die Zukunft des Standorts Deutschlands. Durch nicht besetzte Stellen entstehen innerbetriebliche Engpässe und Wertschöpfungsverluste in beträchtlichem Ausmaß. Dies stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Durch die konsequente Erschließung aller inländischen Bildungs- und Erwerbspotenziale kann zur Absicherung des Fachkräftebedarfs auch die gezielte Anwerbung internationaler Fachkräfte angegangen werden. Vor allem KMUs sind dabei auf die Unterstützung externer Dienstleister angewiesen, haben sie doch kaum Möglichkeiten, eigene Strukturen zu schaffen.

Die Initiative career-in-bw trägt dem zunehmenden Fachkräftemangel am Technologiestandort Baden-Württemberg Rechnung. Mit ihrem branchenoffenen Dienstleistungsangebot unterstützt sie Unternehmen bei der Suche und Gewinnung von europäischen Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften und bietet diesen so einen Mehrwert bei der Personalgewinnung. Die Leistungen - von der Analyse des Firmenbedarfs und der Strategieplanung, über die Rekrutierung und Auswahl der Fachkräfte bis hin zur Einstellung und Bindung - können passgenau zusammengestellt und modular oder als Paket abgerufen werden. Auf der Internetplattform http://www.career-in-bw.de können sich die Unternehmen registrieren und ihre Stellenangebote platzieren sowie weitere Informationen und Ansprechpartner finden.

Career-in-bw ist eine Initiative des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. und der Tochtergesellschaft Apontis GmbH. Das Bildungswerk und Apontis werden getragen durch die Arbeitgeber in Baden-Württemberg und sind landesweit tätig.

Fachkräfteengpass
Trotz einer seit dem Jahr 2010 stetig zunehmenden Zuwanderung sowie steigender Erwerbsquoten droht möglicherweise ein Fachkräfteengpass bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung. So könnte deren Zahl aufgrund der weiter schrumpfenden Erwerbsbevölkerung bis zum Jahr 2030 um rund drei Millionen zurückgehen. Gleichzeitig nimmt die Studierneigung der jungen Generation zu. Bis zum Jahr 2030 könnten so rund 1,6 Millionen Personen mit akademischer Ausbildung zusätzlich zur Verfügung stehen. Mehr unter http://www.bibb.de.