ZIM verbessert Fördermöglichkeiten

Neuorganisation der Innovationsförderung beim Bund

Das neue "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bietet ein verbessertes Förderangebot für die Unternehmen und Forschungseinrichtungen und ist nutzerfreundlich gestaltet.
Ab Juli 2008 sind in einem ersten Schritt drei Programme im Rahmen der Neustrukturierung der Förderprogramme für den innovativen Mittelstand in das ZIM integriert.

Ziel der Neugestaltung ist es, den Zugang für Antragsteller durch größere Transparenz zu erleichtern, den Verwaltungsaufwand zu senken und die Handhabung der Fördermöglichkeiten für die KMU zu vereinfachen. Damit sollen die Umsetzung der FuE-Ergebnisse sicherer und die Effizienz der eingesetzten Fördermittel im gesamtwirtschaftlichen Innovationsprozess verbessert werden.
Der Start von ZIM wird unterstützt durch eine neue zentrale und ressortübergreifende Beratungsstelle des Bundes für die Forschungs- und Technologieförderprogramme in Deutschland. Sie wird von den Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie sowie für Bildung und Forschung eingerichtet und informiert die Unternehmen über für sie passende Forschungs- und Innovationsprogramme des Bundes, der Länder und der europäischen Kommission. Darüber hinaus benennt sie die richtigen Ansprechpartner.

Das Innovationsprogramm umfasst drei Säulen, und zwar die Kooperationsförderung, die Netzwerkförderung und die einzelbetriebliche Förderung.
Ab Mitte des Jahres starten im Rahmen von ZIM die beiden Module Kooperationsförderung und Netzwerkförderung. Dafür stehen schon in diesem Jahr höhere Fördermittel zur Verfügung als im Vorjahr. Eingeplant sind 246 Mio. Euro. Dies bedeutet mehr Geld für förderfähige innovative Projekte.