Gute Aussichten für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz

Die Chancen für die Anbieter von Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz sind groß, zeigt der neue „Branchen-Report Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz 2017“ von Marketmedia24, Köln.

Eine tiefgreifende Branchenanalyse des deutschen Gesamtmarktes, die in ihren Szenarien bis zum Jahr 2025 im optimistischen Fall sogar ein Marktwachstum auf fast 3,7 Milliarden Euro ausweist. Allerdings muss die Branche dafür einige Hausaufgaben lösen. Das unterstreicht eine für die Studie durchgeführte repräsentative Verbraucherbefragung. Danach könnten sowohl Markenmehrwerte als auch technische und funktionale Innovationen der Branche wesentlich zu Wachstum verhelfen.

Tatsächlich ist es um den modischen respektive emotionalen Faktor von Gardinen, Sicht- und Sonnenschutzprodukten gar nicht so schlecht bestellt. Denn die Befragung von Konsumenten im Alter von 18 bis 75 Jahren, die im Februar 2017 durchgeführt wurde, ergab, dass bei fast 46 Prozent vor allem die Lust auf eine neue Dekoration oder die Entdeckung einer tollen Idee einen Einkauf auslösen. Das passiert bei vielen in etwa alle fünf Jahre. Eine Art rote Karte erteilen die Verbraucher allerdings den Marketingstrategien der Branche. Denn Marken haben nur eine sehr geringe Bedeutung und der technologische Mehrwert moderner Produkte fällt ebenfalls kaum ins Gesicht. Damit manifestiert sich der Preis in den Fokus der Kaufentscheidung.

Dennoch stehen die Zeichen gut für das textile Wohnen allgemein und die Angebote rund um Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz im Besonderen. Dafür ist unter anderem die allgemeine Wohnraumnachfrage ein wesentlicher Grund. Allein in den ersten elf Monaten 2016 wurde der Neu- und Umbau von 340 000 Wohnungen genehmigt, das sind 23 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Für das passende Fensterkleid gaben die Deutschen 2016 durchschnittlich mit 36,08 Euro sogar um 5,3 Prozent mehr aus als ein Jahr zuvor. Trotzdem bleibt die Wertschöpfung verbesserungswürdig. Zumindest die Dynamik spricht für Abhilfe. So ist der Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz e. V. (VIS). dessen Mitglieder je nach Produktschwerpunkt auf ein positives oder negatives 2016 zurückblicken, für die wirtschaftliche Entwicklung 2017 „sehr zuversichtlich“.

Auch die Branchenbetrachtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unterstreicht, dass es mit den Haus- und Heimtextilien „moderat aufwärts“ geht. Dabei wird die Sonne jedoch nicht ungetrübt auf alle Vertriebswege der Branche scheinen. So haben die Konsumenten bei der Wahl der Einkaufsstätte für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz ihre klaren Favoriten. Für sie ist der Möbelhandel die erste Wahl, aber bereits jeder Fünfte hat schon mal im Internet gekauft.

Die Aussagen schlagen sich auch in der Marktanteilsanalyse der Vertriebswege nieder. Mit 40 Prozent Umsatzplus hat sich der Distanzhandel von 2012 bis 2016 auf Platz fünf der Distributionsstatistik hochgearbeitet. Damit kann dieser Vertriebsweg allerdings dem Marktführer längst nicht das Wasser reichen. „Denn Handwerk und Objekteure behaupten sich mit über 26 Prozent Marktanteil weiterhin mit deutlichem Abstand auf Platz eins“, weiß Karl Oerder, Marktforschungsleiter von Marketmedia24. Allerdings können Bau- und Heimwerkermärkte, aber auch Online-Anbieter erwarten, dass sich ihre Umsätze im optimistischen Marktszenario zwischen 2016 und 2025 um 50 Prozent (Bau-/Heimwerkermärkte) bzw. sogar 100 Prozent (Internethandel) steigern.

Der neue „Branchen-Report Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz 2017“ liefert belastbare Fakten und Zahlen bis zum Jahr 2025. Die Studie ist kostenpflichtig und zu beziehen über [javascript protected email address] oder zum direkten Download unter http://shop.marketmedia24.de.