Profil

Das beschäftigt die Branche politisch...

Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der Textil- und Bekleidungsindustrie in Baden-Württemberg vertreten wir die Interessen von rund 220 Unternehmen mit 7 Mrd. Euro Umsatz und 24.000 Beschäftigten. 

Textil kann viel – unsere Mitgliedsunternehmen sind wichtige Zulieferer für die Autoindustrie, Luft- und Raumfahrt und Medizin oder machen mit attraktiver Mode und hochwertigen Heimtextilien den Alltag schöner und komfortabler. 

Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist Deutschlands zweitgrößte Konsumgüterindustrie und bei technischen Textilien Weltmarktführer. Die Textilunternehmen aus Baden-Württemberg entwickeln und gestalten textile Lösungen als essenzieller Teil der Wertschöpfungskette für die Wirtschaft weltweit.

Aus der Praxis für die Politik: unsere Positionspapiere

Mit der Perspektive der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie möchten wir in laufenden Gesetzgebungsverfahren die daraus resultierenden Konsequenzen für unsere Branche aufzeigen. Wir stellen Ihnen Positionspapiere und konkrete Beispiele zur Verfügung und laden Sie ein, mit uns in Kontakt zu treten. 

Auf hellblauem Hintergrund sind verschiedene Personensymbole und eine Lupe zu sehen.

Unsere Position zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz:

Bürokratie abbauen, Digitalisierung stärken, Fachkräftegewinnung optimieren.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie in Baden-Württemberg begrüßt das weiterentwickelte Fachkräfteeinwanderungsgesetz als positive politische Entwicklung, erkennt jedoch aufgrund der komplexen Neuregelungen und des Fehlens klarer Vereinfachungen noch Raum für Verbesserungen.

Um eine nachhaltige Veränderung in der Fachkräftegewinnung zu erzielen, ist es entscheidend, dass die Prozesse nicht nur klarer strukturiert werden, sondern mit einer erheblichen personellen Aufstockung der ausführenden Behörden einhergehen, begleitet von einer effektiven Digitalisierung.

Unsere Position zur Beschäftigung von Mitarbeitenden mit Rentenbezug:

Hürden für Weiterarbeit nach Renteneintritt minimieren.

Trotz der Aufhebung von Hinzuverdienstgrenzen und der Anerkennung des Bedarfs an fortgesetzter Arbeit über das Renteneintrittsalter hinaus sieht die Textil- und Bekleidungsindustrie in Baden-Württemberg dringenden Handlungsbedarf für die Nachbesserung arbeitsrechtlicher Regelungen.

 

Die Unternehmen fordern gesetzliche Änderungen, um Mitarbeitende nach Renteneintritt ohne Hindernisse befristet weiterbeschäftigen zu können, insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels.

Unsere Position zum Nachweisgesetz:

Bürokratieentlastung geht nicht weit genug

Die vorgesehenen Regelungen des Bürokratieentlastungsgesetzes BEG IV gehen für die baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie nicht weit genug.

Für einen wirksamen Beitrag zur Entlastung der Unternehmen und zur Digitalisierung müssen weitere bürokratische Hürden bei der Arbeitsvertragsgestaltung beseitigt werden. Hierzu muss die Textform endlich weitestgehend die alte Schriftform ersetzen.

Unsere Position zur flexiblen Arbeitszeit:

Wöchentliche Höchstarbeitszeit & mehr Spielräume bei Ruhezeit

Aus Sicht der Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie Baden-Württemberg muss die Arbeitszeit deutlich flexibilisiert werden, insbesondere um in Zeiten des Fachkräftemangels die Attraktivität des Arbeitsplatzes zu erhöhen.

Dafür fordern wir in unserem Positionspapier die Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit anstatt der bisherigen täglichen Höchstarbeitszeit sowie eine Flexibilisierung der Ruhezeit.

Unsere Position zum Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz (LkSG):

Regelungen müssen mit Augenmaß erfolgen

Die Unternehmen der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie bekennen sich grundsätzlich zu den Zielen und Leitlinien des LkSG und sind auch bereit, die eigene Lieferkette bestmöglich in diesem Sinn zu überprüfen.

Wir positionieren uns für klare Regelungen, damit die Unternehmen Rechtssicherheit und Planbarkeit haben und zeigen Wege und Grenzen auf, damit nicht noch mehr Bürokratie eingeführt wird.

Unsere Position zur PFHxA-Regulierung:

Gangbare Wege für technische Textilien finden.

Nach der Veröffentlichung des Entwurfs einer REACH-Beschränkung für Undecafluorhexansäure (PFHxA), ihre Salze und PFHxA-verwandte Stoffe und der Vorlage des Textes beim REACH-Ausschuss am 22. Juni 2023 haben wir gemeinsam mit dem Gesamtverband textil+mode und weiteren Mitgliedsverbänden Stellung bezogen.

Unsere Position zur Arbeitszeiterfassung:

Referentenentwurf geht weit über das Ziel hinaus

Der Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes wird aus Perspektive der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie den Erfordernissen einer modernen Arbeitswelt nicht gerecht. 
 
Unsere Forderungen beinhalten die Klarstellung des uneingeschränkten Fortbestehens der Vertrauensarbeitszeit und machen konkrete Vorschläge, bspw. in Form von praxisnahen Definitionen und erforderlichen Außnahmen.

Unsere Position zur Familienstartzeit:

Planbarkeit für gesamtgesellschaftliches Anliegen

Aus Sicht der Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie Baden-Württemberg muss die Unterstützung der Mütter unmittelbar nach der Geburt eines Kindes ein gesamtgesellschaftliches Anliegen sein.

In unserem Positionspapier fordern wir eine angemessene Ankündigungsfrist zur Erreichung einer besseren Planbarkeit für die Arbeitgeber sowie eine gerechte Verteilung der durch die Familienstartzeit entstehenden Kosten auf die gesamte Gesellschaft.

Unsere Initiative zur Bewältigung des Fachkräftemangels: das Texoversum










Südwesttextil spendet das TEXOVERSUM für den Campus der Hochschule Reutlingen …

  • als moderne Plattform für alle, die Interesse an Textil haben, in der Branche arbeiten, lehren oder forschen
  • als Verbindung zwischen Generationen, Disziplinen, Qualifikationsstufen über Branchengrenzen hinweg
  • als hybride Zukunftswerkstatt, in der Wirtschaft und Wissenschaft zusammenkommen, um neue Produkte und Unternehmen zu kreieren
  • als Beispiel für die Möglichkeiten, die Textil beispielsweise im Bereich der nachhaltigen Bauweise hat

Das europäische LEUCHTTURM für TEXTILE AUSBILDUNG und INNOVATION:

  • ist von einer bisher erstmaligen Textilfassade aus Carbon- und Glasfasern umhüllt – made in Baden-Württemberg
  • umfasst 3.000 Quadratmeter Fläche für Werkstätten, Labore, eine neue Heimat für die international renommierte Textilsammlung, Think-Tank-Flächen und Unterrichtsräume

Die TEXOVERSUM Experts & Training Hub gGmbH ist eine hundertprozentige Tochter von Südwesttextil mit Sitz im Texoversum in Reutlingen. Sie entwickelt die bewährten Angebote der GATEX weiter, die seit den 80er Jahren in Bad Säckingen u. a. die überbetriebliche Aus- und Weiterbildung der Textilindustrie aufgesetzt und geschult hat. Dazu kommen zahlreiche neue Angebote – für alle Menschen, die sich mit Textil beruflich beschäftigen oder interessiert sind.

Entdecken Sie mehr über die zukünftige Angebote im Texoversum in unserer Magazin-Sonderausgabe!

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