Risikobasierte Vorgaben, weniger Bürokratie und einheitliche Kontrollen: Südwesttextil fordert eine praxistaugliche Ausgestaltung des Produktsicherheitsgesetzes.
Seit 2026 hat sich Europas Windenergiebranche selbst verpflichtet, dass Rotorblätter von Windturbinen nicht auf Deponien enden, wenn sie das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Das von der EU geförderte Forschungsprojekt REWIND zeigt Wege auf, diese Verbundwerkstoffabfälle wiederzuverwenden.
Zum Anwenderforum SMART TEXTILES am 17. und 18. März 2027 laden die Veranstalter Unternehmen mit einem Call for Presentations dazu ein, ihre Innovationen einem Fachpublikum aus Unternehmen, Forschung und Entwicklung zu präsentieren.
Deniz Köksal schließt Promotion zum Thema „Soziale Nachhaltigkeit in globalen Wertschöpfungsketten der Bekleidungsbranche“ an der Hochschule Reutlingen erfolgreich ab.
Mit der aktuellen Publikation verfolgt das Forschungskuratorium das Ziel, anschaulich darzustellen, an welchen Themen die textile Forschung in Deutschland arbeitet, und wie die Forschungserfolge in den Unternehmen genutzt werden können.
Seit Jahren ist der Textil-Farbstoffmarkt in Europa durch REACH massiv gestört. EU-Textilveredler sehen sich mit exorbitanten Preissteigerungen, tiefgehenden Sortimentsbereinigungen und fortwährenden Lieferengpässen seitens des Lieferantenmarktes konfrontiert. Planungssicherheit in Sachen Farbstoffe gibt es für die Textilveredler in Europa schon lange nicht mehr. Ein maßgebender Faktor dabei ist die REACH-Registrierung der Farbstoffe, denn die beschriebenen Probleme treffen auch mittelständische Farbstoffimporteure, die seit Jahren dies bei der ECHA-Beschwerdestelle monieren, während die globale EU-Konkurrenz all diese Probleme nicht kennt.
Über unseren Gesamtverband textil+mode wirkt Südwesttextil seit November auch am ZDHC-Programm „Roadmap to Zero“ mit. Damit haben die Verbände die Möglichkeit, im Interesse der Unternehmen aktiv an den immer mehr an Bedeutung gewinnenden ZDHC-Standards mitzuwirken. Für Südwesttextil ist Textilchemiker Stefan Thumm aktiv. Am 27.11. wurde nun auch die neue Version 2.0 der Manufacturing Restricted Substances List (ZDHC-MRSL) freigegeben. Sie ist eine Liste chemischer Stoffe, die in Produktionsprozessen zur Herstellung von Textilmaterialien, Leder, Gummi, Schaum, Klebstoffe und Zubehörteilen von Textilien, Bekleidung und Schuhen nicht absichtlich verwendet werden dürfen. Hier die wichtigsten Änderungen gegenüber der Vorgängerversion der ZDHC-MRSL 1.1 sowie weitere Hintergrundinformationen.
Beim globalen Klimastreik #NeustartKlima der Fridays for Future Bewegung am Freitag, dem 29. November 2019, ist der Outdoor-Ausrüster VAUDE aus Tettnang wieder aktiv dabei: Gemeinsam nehmen VAUDE Mitarbeiter an den regionalen Demos in Ravensburg und Wangen teil, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.
Im Rahmen der Jahrestagung des Gesamtverbandes textil+mode stellte dieser eine repräsentative Studie vor. Ingeborg Neumann, Präsidentin textil+mode: „Jetzt zahlt sich aus, dass wir viel in Forschung und Innovationen investiert haben.“
Die OLYMP Bezner KG ist sich ihrer unternehmerischen Verantwortung gegenüber Mensch, Tier, Natur und Umwelt seit jeher bewusst. Im Bestreben zu mehr Klimaschutz konnte der Mittelständler nun durch weitreichende Nachhaltigkeitsaktivitäten seine Treibhausgasemissionen für das Jahr 2018 am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen komplett kompensieren und vollständige Klimaneutralität am Standort erlangen.
„Made in Germany“ gilt weltweit als Qualitätssiegel. Doch allein auf diesem guten Ruf sollten sich deutsche Unternehmen nicht zu lange ausruhen. Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass nur wenige Unternehmen in Deutschland die nötige Innovationskraft haben, um ihre Wettbewerbsposition auch langfristig zu sichern.
Das Forschungskuratorium Textil bereitet eine spannende neue Studie zu den Zukunftsperspektiven des Werkstoffs vor. Am 26. September war der Zukunftsworkshop mit dem Themenschwerpunkt „Cross-Sektor-Effekte“ zu Gast bei Südwesttextil in Stuttgart.
Die schwedische Chemikalienbehörde KEMI ist mittlerweile berüchtigt für ihre fundamentalen REACH-Chemikalienrestriktionsvorschläge. Während sich Europa aktuell noch über den KEMI-Mikroplastik-Restriktionsentwurf den Kopf zerbricht, haben die Schweden gemeinsam mit der französischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz und Arbeitsschutz (Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail, ANSES) die nächste Ebene eines textilen Fundamental-Restriktionsvorschlags erarbeitet: Seit Juni 2019 läuft die heiße Phase des REACH-Restriktionsverfahrens bezüglich hautsensibilisierender und ätzender Stoffe auf Textilien und Leder.
Um die Zusammenarbeit mit den Wholesale-Partnern zu stärken und die Digitalisierung weiter auszubauen, wird MUSTANG ab Mitte Oktober mit der innovativen All-in-one Plattform Fashion Cloud arbeiten. Das Unternehmen startet mit dem Content-Bereich auf der Web-Plattform des Anbieters und wird die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten um weitere Features erweitern.
An den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) entwickelte selbstheilende Faserverbundwerkstoffe erhöhen die Sicherheit stark belasteter Bauteile.
Damit die Menschheit eine Überlebenschance hat, haben sich die Vereinten Nationen (UN) auf 17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) verständigt. Bis 2030 sollen sie umgesetzt sein. Das zweite Ziel lautet, die Ernährung zu sichern. Dies kann für Cotonea nur mit gesunden Böden gelingen.
Nur für Mitglieder – lernen Sie an diesem Abend eine herausragende Persönlichkeit unserer Branche kennenlernen: Guiseppe L. Gherzi (Gherzi Textil Organisation AG, CHZürich)!
Die Digitalisierung kommt in der Textilindustrie an: Nach knapp zwei Jahren Laufzeit des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt haben die fünf Partner mit 20 Mittelständlern unternehmensindividuelle und transferierbare Lösungen erarbeitet.
Am 1. Oktober 2019 gibt es im Rahmen der Reihe „Impulse vor Ort“ einen Vortrag zum Thema „Retrofitting und Blockchain als Schlüsselelemente der Digitalisierung in der Textilindustrie“.
Vom 20. bis 22. November 2019 findet in Helsinki das Gründerfestival SLUSH statt. Baden-Württemberg international organisiert eine Delegationsreise. Hierfür ist die Bewerbung bis zum 13. September 2019 möglich.
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller führt staatliches Textilsiegel „Grüner Knopf“ ein. Der Outdoorspezialist VAUDE aus Tettnang gehört zu den ersten Unternehmen, die bei der Vorstellung des Siegels dabei sind.
Am 9. Oktober 2019 laden die Bayern Innovativ GmbH gemeinsam mit dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V., dem Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Bayern sowie dem Chemie-Cluster Bayern nach Nürnberg zu einem ersten interdisziplinären Expertenaustausch ein – zum Thema „REACH & Fluorpolymerchemie – Herausforderungen & zukünftige Lösungsansätze“.
MUSTANG und ISKO™ präsentierten eine neue, gemeinsame Kollektion bei einem Launch-Event in München. Die neuen MoveOn-Jeans von MUSTANG mit dem ISKO Blue Skin™-Stoff garantieren höchsten Komfort und maximale Bewegungsfreiheit.
Der Bempflinger Spezialist für Biobaumwolle trägt dazu bei, die Sustainable Delvelopment Goals (SDG) der UN zu erreichen. Besonders das erste Ziel „Armut beenden“ steht auf der Agenda von Cotonea.