Die Änderung des Anhangs I der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ist nun endgültig: Der delegierte Rechtsakt wurde im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Damit stehen die Änderungen des Anwendungsbereichs verbindlich fest. Zudem hat die EU-Kommission ihre FAQ zur EUDR aktualisiert.
Die norwegische Beschaffungsorganisation der Krankenhäuser, Sykehusinnkjøp HF, sucht Lieferanten für Bettdecken und Kissen (Los 1) im Rahmen der Ausschreibung „Health textiles for the health authorities in Norway".
Die monatliche Übersicht der Normungsprojekte von DIN, CEN und ISO mit laufender Einspruchsfrist bzw. beabsichtigten Zurückziehungen von bestehenden Normen für den Monat Juli ist erschienen und steht Ihnen im Mitgliederbereich von Südwesttextil zur Verfügung.
Vor etwa zweieinhalb Jahren machten sich die Verbände VTB und Südwesttextil auf den Weg an das Fraunhofer WKI-Institut nach Braunschweig, um für den im Januar 2019 neu veröffentlichten Formaldehyd-REACH-Restriktionsentwurf gerüstet zu sein. Die Textiler im Süden, vor allem der VTB, investierten für die Prüfungen am Fraunhofer WKI-Institut, die nun allen Textilern in Europa zugutekommen, einen fünfstelligen Eurobetrag. Sollte es bei diesem Restriktionsentwurf bleiben, profitieren von dieser Präventivinvestition bei der Prüfkostenvermeidung vor allem die Hemden und Blusen herstellenden Mitglieder.
Das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg und die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) vereinbaren eine Forschungskooperation.
Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) und die Firma Thermo-Pack GmbH haben in einem gemeinsamen Forschungsprojekt ein Andock- und Verschlusssystem zum kontaminationsfreien Ein- und Aussteigen für medizinische Schutzanzüge entwickelt.
Der Bekleidungsspezialist ist Mitglied im Programm „Better Cotton Initiative“ und setzt bei der Herstellung seiner hochwertigen Produkte vorwiegend Naturfasern aus nachwachsenden Rohstoffen ein. Allen voran Baumwolle, die mit 95 Prozent Gesamtfaseranteil das wichtigste Ausgangsmaterial darstellt. Inzwischen stammen rund 40 Prozent der Beschaffungsmengen aus nachhaltigen Quellen. Bis 2022 soll der Wert auf mindestens 50 Prozent gesteigert werden.
Durch den Einsatz textiler Filtersysteme beim Reinigungsprozess in den Kläranlagen werden die Mikroplastik-Immissionen in die Umwelt drastisch gemindert.
Vom 24. bis 28. November 2019 findet eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Freizeitwirtschaft mit Fokus auf Sportartikel und Bekleidung in die Vereinigten Arabischen Emirate statt. Anmeldungen sind bis 23. August 2019 möglich.
Antje von Dewitz ist zur stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gewählt worden. Die Geschäftsführerin des Bergsportausrüsters VAUDE, die bereits seit über fünf Jahren Mitglied des DBU-Kuratoriums ist, wurde nun für weitere fünf Jahre in den Vorsitz gewählt.
Die Amann Group aus Bönnigheim hat im Jahr 2019 das erste Mal einen Nachhaltigkeitsreport veröffentlicht. Die Integration der zehn Prinzipien des UN Global Compact spielen dabei eine große Rolle.
Im neuen Projekt ConText entwickelt ein Konsortium unter Koordination des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) eine nutzerfreundliche und intuitive Technologie für smarte Textiloberflächen, die Wände und Böden im Wohnbereich für die kabelbasierte Stromversorgung und Kommunikation nutzbar macht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit rund 4,4 Millionen Euro.
Die Zukunftsworkshops gehen in die letzte Runde: Am 26. September von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr findet in Stuttgart im Look 21 der 5. Workshop zur Zukunftsforschung für die Textilindustrie statt. Es wird diskutiert und gemeinsam entwickelt. Ihre Ideen und Vorstellungen sind herzlich willkommen. Seien Sie dabei!
Am 23. Juli 2019 bekommen Sie die Gelegenheit im Rahmen eines Workshops die Methode „Lego Serious Play“ kennenzulernen und sich so spielerisch dem Thema Innovationsmanagement und Ideenfindung in Ihrem Unternehmen zu nähern.
Im Zuge eines Industrieprojektes hat die Fakultät Engineering vor Kurzem Vertreter der Firmen Audi und Lamborghini an der Hochschule Albstadt- Sigmaringen begrüßt. Außerdem besuchte die Projektgruppe im Juni gemeinsam mit ihrem betreuenden Professor Dr. Ezzeddine Laourine und Dekan Prof. Dr. Hans Joachim Illgner die Firma Lamborghini in Italien.
Ministerin Hoffmeister-Kraut bei der Übergabe des Modellprojekts am 1. Juli: „Wir müssen in der beruflichen Weiterbildung innovative Wege gehen, um mehr Betriebe und Beschäftigte zu erreichen und zu motivieren“
In der Fiber Push Academy der Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW) sind neue Tutorials und Factsheets zu den Themen Flammschutz und PSA verfügbar.
Der 65. Jahresbericht des Forschungskuratorium Textil stellt aktuelle innovative Forschungsprojekte vor sowie Produkte, die erfolgreich im Markt umgesetzt werden konnten. Er gibt Antworten darauf, welche Erkenntnisse aus den im Jahr 2018 abgeschlossenen Forschungsprojekten gewonnen werden konnten oder wer in technische Weiterentwicklungen investiert
hat. Zudem liefert er Bespiele dafür, wie die Digitalisierung der Branche gelingen kann. Und nicht zuletzt werfen Experten in Statements und Interviews einen Blick in die Zukunft.
Keramische Faserverbundwerkstoffe, sogenannte CMCs (Ceramic Matrix Composites) sind ein besonderes Material: Sie sind hochtemperaturbeständig und widerstehen durch die Verstärkung mit keramischen Fasern rasche und starke Temperaturänderungen unbeschadet – ganz im Gegensatz zu konventioneller Keramik. Dadurch erschließen sich für diese Werkstoffe besondere technische Einsatzgebiete.
Die Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) – 788 Flachbodentanks aus metallischen Werkstoffen zur Lagerung wassergefährdender Stoffe – ist im Gelbdruck erschienen und kann bis zum 31.08.2019 kommentiert werden.
Die DITF haben eine durch das Land Baden-Württemberg finanzierte Vliesstofflinie der Firma Dilo Machines GmbH in Betrieb genommen. Sowohl die Vliesstofflinie als auch das modernisierte Technikum sind so ausgelegt, dass auch elektrisch leitfähige Carbonfasern (Kohlenstofffasern) verarbeitet werden können.