Die Änderung des Anhangs I der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ist nun endgültig: Der delegierte Rechtsakt wurde im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Damit stehen die Änderungen des Anwendungsbereichs verbindlich fest. Zudem hat die EU-Kommission ihre FAQ zur EUDR aktualisiert.
Die norwegische Beschaffungsorganisation der Krankenhäuser, Sykehusinnkjøp HF, sucht Lieferanten für Bettdecken und Kissen (Los 1) im Rahmen der Ausschreibung „Health textiles for the health authorities in Norway".
Der Spitzenausgleich bei der Energie- und der Stromsteuer ist auch für das Antragsjahr 2020 gesichert. Die deutsche Wirtschaft hat die dafür erforderlichen Effizienzvorgaben erfüllt.
Am 12.02.2020 präsentieren die Modedesign Absolventinnen der Fakultät Textil & Design der Hochschule Reutlingen ihre Werke in einer Vernissage. Sie sind herzlich eingeladen und auch Unterstützer werden noch dringend gesucht!
In Textilbetrieben fallen oft erhebliche Mengen an Textilabfällen an. Bis jetzt gibt es für diese Abfälle noch keine befriedigenden Lösungen hinsichtlich Verwertung, was den Unternehmen Kosten für die Entsorgung verursacht. Unser Schweizer Partnerverband Swiss Textiles sucht zusammen mit der Empa nach Lösungen für dieses Problem und bittet Sie dazu um Ihre Mithilfe.
Innovationsprojekte rund um smarte Textilien in den Segmenten Schutzausrüstung, Sport, Gesundheit und Wellness sowie industrielle Anwendungen werden bis zu 60 000 Euro pro Unternehmen im Projekt SmartX finanziert. Interesse an einer Mitwirkung kann bis zum 15. Februar bekundet werden.
Am 1. Januar 2020 tritt das vom Bundesfinanzministerium auf den Weg gebrachte Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung in Kraft. Hier finden Sie die wichtigsten Kernelemente des Gesetzes in der vom Bundestag verabschiedeten Fassung.
Erstmals ist in Deutschland die Nachfrage von Jugendlichen nach dualen Ausbildungsplätzen unter die Zahl von 600.000 gefallen. Mit 598.800 jungen Menschen, die entweder einen Ausbildungsvertrag abschlossen oder aber – mit oder ohne alternative Verbleibsmöglichkeit – noch auf Ausbildungsplatzsuche waren, lag die Nachfrage um 11.200 unter dem Vorjahreswert. Damit haben die seit 2016 wieder sinkenden Schulabgängerzahlen den Ausbildungsmarkt erreicht.
Die aktuelle Entwicklung der Transportkosten, insbesondere die Personalkosten mit der Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2020 sowie der Erweiterung des mautpflichtigen Streckennetzes verursacht auch für die Logistikunternehmen Kostensteigerungen, die eine Preisanpassung im neuen Jahr erforderlich machen.
Deniz Köksal schließt Promotion zum Thema „Soziale Nachhaltigkeit in globalen Wertschöpfungsketten der Bekleidungsbranche“ an der Hochschule Reutlingen erfolgreich ab.
Mit der aktuellen Publikation verfolgt das Forschungskuratorium das Ziel, anschaulich darzustellen, an welchen Themen die textile Forschung in Deutschland arbeitet, und wie die Forschungserfolge in den Unternehmen genutzt werden können.
Seit Jahren ist der Textil-Farbstoffmarkt in Europa durch REACH massiv gestört. EU-Textilveredler sehen sich mit exorbitanten Preissteigerungen, tiefgehenden Sortimentsbereinigungen und fortwährenden Lieferengpässen seitens des Lieferantenmarktes konfrontiert. Planungssicherheit in Sachen Farbstoffe gibt es für die Textilveredler in Europa schon lange nicht mehr. Ein maßgebender Faktor dabei ist die REACH-Registrierung der Farbstoffe, denn die beschriebenen Probleme treffen auch mittelständische Farbstoffimporteure, die seit Jahren dies bei der ECHA-Beschwerdestelle monieren, während die globale EU-Konkurrenz all diese Probleme nicht kennt.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ruft Sie wie in jedem Jahr zu Beteiligung an den Aktionstagen Girls' Day und Boys's Day auf, welche am 26. März 2020 deutschlandweit stattfinden.
Über unseren Gesamtverband textil+mode wirkt Südwesttextil seit November auch am ZDHC-Programm „Roadmap to Zero“ mit. Damit haben die Verbände die Möglichkeit, im Interesse der Unternehmen aktiv an den immer mehr an Bedeutung gewinnenden ZDHC-Standards mitzuwirken. Für Südwesttextil ist Textilchemiker Stefan Thumm aktiv. Am 27.11. wurde nun auch die neue Version 2.0 der Manufacturing Restricted Substances List (ZDHC-MRSL) freigegeben. Sie ist eine Liste chemischer Stoffe, die in Produktionsprozessen zur Herstellung von Textilmaterialien, Leder, Gummi, Schaum, Klebstoffe und Zubehörteilen von Textilien, Bekleidung und Schuhen nicht absichtlich verwendet werden dürfen. Hier die wichtigsten Änderungen gegenüber der Vorgängerversion der ZDHC-MRSL 1.1 sowie weitere Hintergrundinformationen.
Beim globalen Klimastreik #NeustartKlima der Fridays for Future Bewegung am Freitag, dem 29. November 2019, ist der Outdoor-Ausrüster VAUDE aus Tettnang wieder aktiv dabei: Gemeinsam nehmen VAUDE Mitarbeiter an den regionalen Demos in Ravensburg und Wangen teil, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.
Im Rahmen der Jahrestagung des Gesamtverbandes textil+mode stellte dieser eine repräsentative Studie vor. Ingeborg Neumann, Präsidentin textil+mode: „Jetzt zahlt sich aus, dass wir viel in Forschung und Innovationen investiert haben.“
Die OLYMP Bezner KG ist sich ihrer unternehmerischen Verantwortung gegenüber Mensch, Tier, Natur und Umwelt seit jeher bewusst. Im Bestreben zu mehr Klimaschutz konnte der Mittelständler nun durch weitreichende Nachhaltigkeitsaktivitäten seine Treibhausgasemissionen für das Jahr 2018 am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen komplett kompensieren und vollständige Klimaneutralität am Standort erlangen.
Von Intelligenz und Vollbeschäftigung … von Rezession bis künstliche Intelligenz. Eine neue Trendanalyse zeigt Strategien für eine Welt der Vollbeschäftigung.
MOTIF führt zusammen mit Partnern der Textil- und Bekleidungsindustrie seine zweite weltweite Online-Befragung zum Thema „Qualifikationsstand Bildung“ der Branche durch. Die Online-Umfrage ist in mehreren Sprachen verfügbar und dauert ca. 10 Minuten – machen Sie mit!
„Made in Germany“ gilt weltweit als Qualitätssiegel. Doch allein auf diesem guten Ruf sollten sich deutsche Unternehmen nicht zu lange ausruhen. Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass nur wenige Unternehmen in Deutschland die nötige Innovationskraft haben, um ihre Wettbewerbsposition auch langfristig zu sichern.
Das Forschungskuratorium Textil bereitet eine spannende neue Studie zu den Zukunftsperspektiven des Werkstoffs vor. Am 26. September war der Zukunftsworkshop mit dem Themenschwerpunkt „Cross-Sektor-Effekte“ zu Gast bei Südwesttextil in Stuttgart.
Die schwedische Chemikalienbehörde KEMI ist mittlerweile berüchtigt für ihre fundamentalen REACH-Chemikalienrestriktionsvorschläge. Während sich Europa aktuell noch über den KEMI-Mikroplastik-Restriktionsentwurf den Kopf zerbricht, haben die Schweden gemeinsam mit der französischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz und Arbeitsschutz (Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail, ANSES) die nächste Ebene eines textilen Fundamental-Restriktionsvorschlags erarbeitet: Seit Juni 2019 läuft die heiße Phase des REACH-Restriktionsverfahrens bezüglich hautsensibilisierender und ätzender Stoffe auf Textilien und Leder.