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11.03.2026 // Lobby + Netzwerk

Landtagswahl 2026: klare Weichenstellungen für die Wirtschaft erforderlich

Südwesttextil fordert angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen der Textil- und Bekleidungsindustrie zügige Koalitionsverhandlungen.

Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie gratuliert Südwesttextil Cem Özdemir und Bündnis 90/Die Grünen zum Erfolg bei der Landtagswahl am letzten Sonntag. Das Ergebnis bewertet Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Positiv ist die deutlich höhere Wahlbeteiligung und, dass sich GRÜNE und CDU insgesamt die Mehrheit gesichert haben. Trotzdem liegt auf der Hand, dass sich in diesem Superwahljahr daraus auch Diskussionsbedarf für die Parteien im Bund ergibt. Sowohl die künftige Landes-, wie auch die aktuelle Bundesregierung wissen, dass wir von der versprochenen Wirtschaftswende noch weit entfernt sind, ebenso wie von einer ambitionierten Reformagenda. Wir erwarten, dass die in den letzten Jahren insgesamt konstruktive Zusammenarbeit von GRÜNEN und CDU schnellstmöglich in Koalitionsverhandlungen fortgesetzt wird, die sich auf das Wesentliche konzentrieren.“

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hat Südwesttextil unter dem Leitmotiv „Struktur zeigen – für einen Standort, der zusammenhält“ fünf zentrale landespolitische Handlungsfelder und dazugehörige Forderungen formuliert. Ein entschiedenes Handeln für die Wirtschaft steht dabei ebenso auf der Agenda wie ein deutlich ambitionierterer Abbau von Bürokratie, für den sich die zukünftige Landesregierung ebenfalls in Berlin und Brüssel einsetzen muss. Denn die Textil- und Bekleidungsindustrie blickt auf ein schwieriges Jahr 2025 zurück. Auch wenn sich spezialisierte Segmente wie technische Textilien oder Wäsche vergleichsweise gut behaupten konnten, zeigen die Zahlen einen gravierenden Strukturwandel. Die Textilindustrie verzeichnete 2025 einen Beschäftigungsrückgang von 6,6 Prozent. Der Umsatz sank um 3,5 Prozent.

Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner fasst zusammen: „Vom Wahlergebnis kann kein ‚Weiter so‘ ausgehen – wir brauchen mehr als ein wohlwollendes Management des Status Quo, damit wir industrielle Wertschöpfung und Wohlstand in Baden-Württemberg sichern können. Der Koalitionsvertrag muss ambitioniert, hart in der Sache und verantwortungsvoll verhandelt werden.“

Das vollständige Positionspapier zur Landtagswahl finden Sie hier zum Download.

Ansprechpartner*innen

Rebekka Rüth

Leiterin Kommunikation + Event und Nachhaltigkeit + Projekte

Master of Science

T +49 711 21050-16 M +49 1590 4184842 rueth@suedwesttextil.de

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  • Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist Deutschlands zweitgrößte Konsumgüterindustrie und bei technischen Textilien Weltmarktführer.
  • Südwesttextil vertritt die Interessen der Branche in Baden-Württemberg. Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband ist eine Gemeinschaft von rund 200 Unternehmen mit 7 Mrd. Euro Umsatz und 24.000 Beschäftigten.
  • Viele sind wichtige Zulieferer für die Autoindustrie, Luft- und Raumfahrt und Medizin oder machen mit attraktiver Mode und hochwertigen Heimtextilien den Alltag schöner und komfortabler.
  • Südwesttextil ist Berater für seine Mitglieder, Netzwerker in Politik und Wirtschaft, Sozialpartner in der Tarifpolitik, Förderer der Textilforschung und des Engagements für soziale und ökologische Standards.

Textil aus Baden-Württemberg ist der Stoff, aus dem die Zukunft ist.

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